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Stand: 16.05.2012
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Richtig heizen mit Faustregel
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Wie Sie optimal die Wärme regulieren:
Wohnräume sollte man nicht überheizen, im Prinzip reichen etwa 20 Grad Celsius für ein behagliches Raumklima aus. Im Bad darf es etwas wärmer sein, im Schlafzimmer etwas kühler. Nachts und tagsüber bei Abwesenheit, kann die Temperatur etwas niedriger sein.

Als Faustregel gilt: Eine Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad Celsius reduziert die Heizkosten um rund sechs Prozent. Konkret bedeutet das: Verringern Sie die Raumtemperatur von 24 Grad Celsius auf 20 Grad Celsius, sparen Sie circa 20 Prozent der Heizkosten! Die Temperatur in wenig genutzten Räumen sollte möglichst nicht unter 14 Grad Celsius sinken, da es sonst zur Kondensation von Feuchtigkeit kommen kann. Empfehlenswert ist allerdings, die Räume jeweils gleichmäßig zu beheizen und größere Temperaturschwankungen zu vermeiden. Denn Aufheizen nach Abkühlen verbraucht viel Energie.

Heizkörper sollten nicht durch Verkleidungen, Möbel oder Vorhänge abgedeckt sein. Das schränkt die Leistung ein und das Thermostatventil funktioniert nicht optimal. Schrank-Möbel möglichst von Außenwänden zehn Zentimeter wegrücken, damit die Luft gut zirkuliert. Sonst kühlt die Wand hier ab, Feuchtigkeit kann sich absetzen und Schimmelbildung droht.

Weitere Informationen finden Sie unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de .

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