Gärtnerin im Garten- und Landschaftsbau

„Jeder Tag mit Bäumen und Pflanzen ist abwechslungsreich! Ich bin gerne draußen.“

Seit August 2011 ist Jessica Heger als Auszubildende im Garten- und Landschaftsbau bei der GEWOBA tätig. Die 19-Jährige kommt aus Gröpelingen und liebt es draußen in der Natur zu sein.

Fragen: 

Frau Heger, wie sind Sie auf den Beruf der Gärtnerin im Garten- und Landschaftsbau gekommen?

Nach dem erweiterten Hauptschulabschluss an der St.-Johannis-Schule wollte ich gerne einen abwechslungsreichen und handwerklichen Beruf erlernen, wo ich auch möglichst viel im Freien arbeiten kann. Im Internet habe ich mich über den Gartenbau informiert und fand das Ausbildungs-Angebot bei der GEWOBA in Bremen. Hier konnte ich meine Ausbildung beginnen und seitdem arbeite ich nun mitten im Grünen. Der Umgang mit Pflanzen, Stauden, Sträuchern und Bäumen macht viel Freude.

Was steht alles auf dem Lehrplan während der dreijährigen Ausbildungszeit?

Wir lernen viel über Boden- und Pflanzenkunde aus dem Bereich der Biologie und Maschinentechnik. Neben der praktischen Ausbildung besuchen wir dreimal jährlich die Berufsschule im Schulzentrum an der Alwin-Lonke-Straße. Die Blöcke dauern jeweils drei bis vier Wochen, in denen die Auszubildenden ausschließlich im Schulunterricht sind. Zusätzlich absolvieren wir zudem noch spezielle Lehrgänge, in den überbetrieblichen Ausbildungszentren von Rostrup oder Nienburg zu verschiedenen Themen.

Wie sieht denn Ihr Tagesablauf aus?

Es geht früh los, unsere Arbeitszeit ist von 6:30 Uhr bis 15:30 Uhr. Bei der GEWOBA gibt es vier Stationen für die Garten- und Landschaftspflege, drei befinden sich in der Vahr und eine in Blockdiek. Von hier aus geht es dann jeweils mit den Gartengeräten in die Grünanlagen der Wohnquartiere. Je nach Jahreszeit kümmern wir uns um Pflanzungen, Rasenmähen, das Entkrauten der Beete und Heckenschneiden, zudem um die regelmäßige Baumpflege und das Instandhalten der Gehwege. Auch Pflasterarbeiten und Zäune bauen gehören dazu. Im Herbst wird das Laub beseitigt und im Winter der Schnee geräumt.

So gehört zum Gartenbau auch viel Technik, ist das für Frauen schwierig?

Nein, die verschiedenen Geräte gehören zu unserem Job dazu und – im Gegenteil – erleichtern die Arbeit. Selbstverständlich bekommt jeder eine grundlegende Einweisung, um beispielsweise mit der Motorsäge richtig und sicher umzugehen. Für einige Fahrzeuge ist der Auto-Führerschein erforderlich, dies ist aber keine Grundvoraussetzung für die Ausbildung.

Was ist für Sie das Schönste am Gärtnerberuf?

Eine ganz neue Bepflanzung oder einen Themengarten anzulegen, das ist spannend. Es macht auch Freude, bei der Arbeit mit den Pflanzen zu sehen, wie sich das Gesamtbild der Grünzüge rund um die Wohnhäuser entwickelt.

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