Immobilienkaufmann

„Viele Lernfelder, modern und zukunftssicher.“

Herr Killisch ist 19 Jahre alt und entdeckte während seiner Schulzeit sein Interesse am Beruf des Immobilienkaufmanns. Nach dem Abitur begann er im August 2012  seine Ausbildung bei der GEWOBA.

Fragen: 

Herr Killisch, wie sind Sie auf die GEWOBA als Ausbilder aufmerksam geworden?

Ich komme aus Bad Nenndorf und meinen  Wunschberuf „Immobilienkaufmann“ lernte ich während des Schulpraktikums in einem kleinen kommunalen Wohnungsunternehmen kennen. Ich wollte diesen zukunftssicheren Beruf bei den Großen der Branche erlernen und habe mich in Hamburg, Hannover und Bremen beworben. Als ich von der GEWOBA eine Zusage bekam, war ich begeistert und bin sofort nach Bremen gezogen.

Welche Aufgabenbereiche durchlaufen Sie während der Ausbildung?

Die GEWOBA bewirtschaftet rund 42.000 Wohnungen. In der dreijährigen Ausbildung erhalten wir praxisnah einen Einblick in alle Geschäftsfelder des Unternehmens. Dafür wechseln wir alle zwei bis drei Monate die Fachabteilung. Ich persönlich fand es super, gleich am Anfang in der Vahr eingesetzt zu werden. Hier hat die GEWOBA 10.000 Wohnungen. Während meiner Zeit dort habe ich viele verschiedene Arbeitsabläufe  kennengelernt und konnte vor allem auch in den Servicebüros, bei den Sachbearbeitern und Hauswarten direkt vor Ort arbeiten. Besonders schön fand ich den intensiven Kundenkontakt. Nach dem Vermietungsbereich war ich bis jetzt noch in der IT-Abteilung, im Vertrieb, im Grundstückswesen und in der Stadtentwicklung tätig.

Und wann besuchen Sie die Berufsschule?

Einmal im Monat geht es für eine Woche Blockunterricht in das EBZ-Berufskolleg (Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft) nach Bochum. Dort lernen wir gemeinsam mit Auszubildenden aus anderen deutschen Wohnungsunternehmen, das ist ein guter Austausch. Im Campushotel teilt man dann sein Zimmer mit Auszubildenden aus anderen Städten. Auf dem Stundenplan stehen Fächer wie Politik, Englisch, Kaufmännische Steuerung und Kontrolle sowie Immobilienwirtschaft. Wir bereiten uns damit auf die IHK-Abschlussprüfung vor und können durch die hausinterne Abschlussprüfung des EBZ-Berufskollegs ein zusätzliches Zertifikat erwerben, das uns eine besondere branchenspezifische Kenntnis nachweist.

Was streben Sie nach der Ausbildung an?

Da ich erst am Anfang meines zweiten Ausbildungsjahres stehe, habe ich noch keine genaue Vorstellung, ob ich mich später beispielsweise für die Vermietung, das Rechnungswesen oder andere Teilgebiete der Immobilienwirtschaft entscheiden werde. Es gibt sehr gute Zukunftsperspektiven, außerdem möchte ich gerne die Möglichkeiten für eine berufsbegleitende Weiterbildung zum Betriebswirt oder ein fachbezogenes Studium  nutzen.

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