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GEWOBA verleiht zum 10. Mal den Alvar Aalto Preis Bremen

New European Bauhaus – Konzepte für die Gartenstadt Süd
Preisträger 2021 ist Nick Zinthäfner von der Hochschule Bremen.

100 Jahre nach Entstehung einer der modernsten Schulen für Kunst, Design und Architektur steht das Bauhaus im Mittelpunkt des diesjährigen Alvar Aalto Preises Bremen, den die GEWOBA in Zusammenarbeit mit der School of Architecture der Hochschule Bremen alle zwei Jahre auslobt. Ausgangspunkt für das diesjährige Thema ist die neue und interdisziplinäre EU-Initiative „New European Bauhaus“ mit ihren zentralen Werten der Nachhaltigkeit, Ästhetik und Inklusivität. Gesucht wurden nachhaltige Entwürfe, die zukunftsweisend im Sinne des „europäischen grünen Deals“ die Werte des Neuen Europäischen Bauhauses aufgreifen und zeigen, dass Gebäude mehr sind als nur Orte des Wohnens. Die besten Arbeiten sind heute, am 1. Dezember ausgezeichnet und vorgestellt worden. Der Siegerentwurf stammt von Architekturstudent Nick Zinthäfner von der Hochschule Bremen. In der begleitenden Ausstellung sind alle prämierten Wettbewerbsbeiträge noch bis zum 15. Dezember, montags bis freitags von 14:00 – 18:00 Uhr im Ausstellungsraum der Hochschule Bremen (Neustadtswall 30, Gebäude AB, 5. Etage, Raum AB 516/Forum) zu sehen. Insgesamt wurden 21 Beiträge von Studierenden der Hochschulen aus Münster und Bremen eingereicht.

Innovationspotenzial des Bauhauses weiter entwickeln

Wie kann man den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Bauen unter den Leitthemen Nachhaltigkeit, Ästhetik und Inklusivität begegnen? Welche Ideen hat die zukünftige Planer- und Planerinnengeneration auch im Zuge des Klimawandels für das Bauen? Im Rahmen des Architekturwettbewerbs erhielten Studierende der Fachrichtung Architektur die Möglichkeit eigene Konzeptideen zu städte- und hochbaulichen Themen für zwei reale Grundstücke in der Gartenstadt Süd zu entwickeln.

„Mit einem hohen Praxisbezug haben die Studierenden die diesjährige Aufgabe mit Bravour gemeistert und qualitativ hochwertige Wettbewerbsbeiträge eingereicht, die die Anforderungen und Erwartungen des Neuen Europäischen Bauhauses visionär und klug umsetzen“, sagt Prof. Katja-Annika Pahl, Architektin und Professorin an der School of Architecture der Hochschule Bremen. Peter Stubbe, Vorstandsvorsitzender der GEWOBA ergänzt: „Die eingereichten Entwürfe zeigen neue Baukörper, die den Gebäudebestand optimal und sinnvoll ergänzen und das vorgegebene Quartier in der Gartenstadt Süd zukunftsweisend fortschreiben.“ Insbesondere der Beitrag des Preisträgers Nick Zinthäfner von der Hochschule Bremen überzeugte die Jury.

„Mit seiner Konzeptarbeit hat der Bremer Student einen Bebauungsvorschlag eingereicht, der nicht nur qualitativ die Gartenstadt Süd weiterentwickelt, sondern auch die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz in den Fokus rückt: Sei es durch die Auswahl des Baustoffes Holz, sei es durch die Ausarbeitung eines ‚Grundrissatlasses‘ für eine vielfältige Wohnnutzung. Eine tolle Arbeit“, ergänzt Corinna Bühring, die als verantwortliche GEWOBA-Architektin den Wettbewerb begleitet. Und die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, Dr. Maike Schaefer, ergänzt: „Es ist spannend zu sehen, wie heutige Architekturstudierende das Innovationspotenzial und die Wirkkraft der Bauhaus-Bewegung in die Gegenwart übertragen und sich mit ihren innovativen Entwürfen den zukünftigen Herausforderungen des Bauens stellen.“

Weitere Anerkennungen erfolgten für die Arbeiten von Safia Baah-Asiedu und Constantin Stelling (Hochschule Bremen) sowie für die gemeinsamen Arbeiten von Nils Bieker und Tim Hornung (Hochschule Münster) als auch für Alexander Lehnert und Alexandra Venekamp (Hochschule Münster).

Rundes Jubiläum: Der 10. Alvar Aalto Preis Bremen

Seit 2003 vergibt die GEWOBA im Abstand von zwei Jahren den Alvar Aalto Preis und ehrt damit den finnischen Designer und Architekten Alvar Aalto (1898-1976), der für seine besonderen Konzeptionen im Bereich des organischen Bauens bekannt ist. Dieses Jahr findet der Wettbewerb bereits zum zehnten Mal statt. „Insgesamt erhielten wir von 2003 bis heute 200 Wettbewerbsbeiträge von Teilnehmerinnen und Teilnehmern von neun Hochschulstandorten. Für die außergewöhnlich hohe Anzahl an Wettbewerbsbeiträgen und die Auseinandersetzung mit den vielfältigen Themen möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bedanken und natürlich den diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinnern zu ihren hochwertigen Beiträgen herzlich gratulieren“, freut sich Peter Stubbe.

Weitere Informationen zur Ausstellung der prämierten Beiträge sowie zur Dokumentation des diesjährigen Alvar-Aalto-Wettbewerbs finden Sie unter: aalto-preis.gewoba.de

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