Modernisierung des Wohnungsbestands - Laufende Sanierungstätigkeit der GEWOBA

Gewoba entwickelt ihre Gebäude mit Blick auf Umweltschutz und verträgliche Nebenkosten für die Mieter

Neben einem großen Investitionsvolumen in die Neubautätigkeit widmet die Gewoba auch ihrem Altbestand jährlich hohe Millionenbeträge. Die Modernisierung der Gebäude und Wohnungen und die Gestaltung des Wohnumfeldes markieren eine wichtige Aufgabe für das größte Bremer Wohnungsunternehmen. „Nachhaltigkeit ist für uns dabei ein wichtiger Aspekt für das ökonomisch-ökologische Gleichgewicht unserer Maßnahmen“, sagt Lars Gomolka, Leiter Bestandstechnik und Immobilienbewertung bei der Gewoba. Dämmungen an Fassaden, Dachgeschossdecken, Kellerdecken sowie ein Austausch der Fenster sorgen für wesentliche Energieeinsparungen bei steigendem Wohnkomfort. „Davon profitieren unsere Mieter durch niedrigere Nebenkosten.“  Die steigende Zahl von Blockheizkraftwerken (BHKW) der GEWOBA Energie GmbH inklusive Mieterstrom-Angebot kommt jährlich immer mehr Kunden zugute.

Denkmalschutz-Sanierung ist ein Fachgebiet der Gewoba Auch denkmalgeschützte Gebäude gehören zum Gewoba-Bestand, beispielsweise das 2018 mit dem Denkmalschutzpreis ausgezeichnete Jugendstil-Ensemble Wiener Hof im Bremer Ostertorviertel oder das bundesweit bekannt Aalto-Haus in der Vahr. Die vorhandene Bausubstanz muss bei Modernisierungsmaßnahmen erhalten oder originalgetreu wiederhergestellt werden. Diese Maßnahmen  werden im Unternehmen von auf Denkmalschutz spezialisierten eigenen Fachleuten übernommen.

Kontinuität und Qualität Mit viel Erfahrung, Fachwissen und gezielten Maßnahmen optimiert die Gewoba kontinuierlich den eigenen und verwalteten Bestand, dies macht sich auch über die räumlichen Grenzen des eigenen Wirkens hinaus bemerkbar: „Nachhaltige Bestands- und Quartiersentwicklung ist ein echter Multiplikator über die Quartiersgrenzen hinaus“, berichtet Gomolka exemplarisch für den Bereich Modernisierung bei der Gewoba.

Zahlen und Größen: 2018 hat das Unternehmen insgesamt 101,5 Millionen Euro in die Erhaltung und Aufwertung seines Bestands investiert. Schwerpunkte bildeten Badmodernisierungen in barrierearmer Ausführung und energetische Gebäudesanierungen. Jährlich erhalten rund 1.200 Haushalte im Bestand der Gewoba ein neues Bad, das entspricht einem Investitionsvolumen von über 25 Millionen Euro. Die Arbeiten führt die Gewoba dabei zumeist in bewohntem Zustand durch – durchaus eine Belastungsprobe für die Mieter. Die Freude über deutlich mehr Komfort und eine sparsamere Sanitärtechnik entschädigt anschließend für Lärm, Dreck und Duschcontainer vor dem Haus. Die Kosten für die Kaltmiete steigt dabei moderat, auf sozialverträgliche Mietanpassung setzt das Unternehmen seit Jeher und kann auf das Verständnis der Mieter verweisen: „Für ein schönes neues Bad zahlen unsere Kunden gerne im Anschluss an die Modernisierungs-Maßnahme im Durchschnitt um die 45 Euro mehr Miete“, so Gomolka.

Dem Klimawandel entgegenwirken Bis 2020 wird die Gewoba 80 Prozent ihres Gebäudebestands energetisch modernisiert haben und über neue Dächer und Fenster sowie gedämmte Dachgeschossdecken, Fassaden und Kellerdecken auch den CO2-Ausstoß spürbar reduzieren (Link zur Klimaschutzstrategie). 2018 hat die Gewoba insgesamt rund ein Viertel der Modernisierungs-Investitionen (22,9 Millionen Euro) allein in die energetische Modernisierung investiert.

Nochmal zum Bad Übrigens: Wenn saniert wird, dann richtig: Bei der Gewoba werden im Rahmen einer Badsanierung nicht nur die Badobjekte und -fliesen erneuert, sondern auch die gesamte technische Ausstattung und die Leitungssysteme. „Wir kümmern uns um die komplette Abwasser- und Wasserversorgung und achten genauestens darauf, die Anforderungen der aktuellen Trinkwasserverordnung (TrinkwV) zu erfüllen“, betont Gomolka. „In diesem Fall enden unsere Arbeiten nicht im Bad, sondern erst an der Übergabestelle zum Versorger außerhalb der Wohnung.“

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