„Tarzan und Jane“ in der Gartenstadt

Gewoba plant 90 barrierefreie Wohnungen für Senioren, Singles, Alleinerziehende und Familien

Mit drei der mehrfach ausgezeichneten Punkthäuser des Typs „Bremer Punkt“ sowie zwei Häuserpaaren „Tarzan und Jane“ möchte die Gewoba ihren Wohnungsbestand in der Gartenstadt erweitern und der Nachfrage nach barrierefreien und vielseitigeren Wohnungstypen begegnen. Die Neubauten sind in der Winsener Straße, Heidmarkstraße, Bispinger Straße sowie in der Wilseder-Berg-Straße vorgesehen.

Mehr Vielfalt im Wohnungsangebot

Wohnen in der Gartenstadt Vahr ist gefragt, das Angebot lässt jedoch einige Wünsche offen. „Wir haben hier vorwiegend Zwei- und Dreizimmer-Wohnungen in unserem Bestand, viele davon nicht barrierefrei“, berichtet Gewoba-Architektin Corinna Bühring, verantwortliche Planerin der Bremer Punkte in der Gartenstadt. Mit den Ergänzungsbauten schafft die Gewoba ein „passgenaues“ Wohnungsangebot: barrierefrei, mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen und auch architektonisch bereichernd für die Siedlung der 50er Jahre. Petra Kurzhöfer, Gewoba-Geschäftsbereichsleiterin Vahr, ergänzt: „Wir wollen, das ältere Bewohner hier wohnen bleiben können und ein bedürfnisgerechtes Angebot in ihrer Nachbarschaft bekommen.“ In der Bremer Neustadt hat die Gewoba mit dem Konzept der ergänzenden Punktwohnhäuser bereits sehr gute Erfahrungen gemacht und konnte zahlreichen auf Barrierefreiheit angewiesenen Mietern den Verbleib in gewohnter Nachbarschaft ermöglichen.

Wohnen plus Mobilität

Um für die neuen Quartiersbewohner nicht nur Wohnraum, sondern auch Mobilität zu sichern, setzt das Unternehmen wie in anderen Wohngebieten auf Share-Angebote. Ein weiterer Mobilpunkt mit Carsharing- und E-Leihfahrräder-Angeboten soll am Heideplatz dafür geschaffen werden. Zusätzliche Stellplätze bietet zudem eine Tiefgarage unter den Tarzan & Jane-Gebäuden in der Wilseder-Berg-Straße.

Grünbestand erhalten

Wichtig ist dem Unternehmen die behutsame Bebauung unter Naturschutzgesichtspunkten. Insbesondere der Bremer Punkt wird seriell vorgefertigt und fügt sich mit seiner geringen Grundfläche von nur circa 14 x 14 Metern baumschonend in den vorhandenen Siedlungskontext ein. . „Wir geben uns viel Mühe, dass für die Baumaßnahmen so wenig Bäume wie möglich weichen müssen“, unterstreicht Corinna Bühring. Anderenfalls werden Ersatzpflanzungen vorgenommen, beispielsweise in der Heidmarkstraße und am Heideplatz stehen die neuen Baumstandorte bereits fest. Die Vorfertigung bedeutet auch weniger Lärm und weniger Beeinträchtigung für die Menschen, die dort schon wohnen. Nach der Herstellung des Fundaments und des Treppenhauses mit Fahrstuhlschacht wird die Gebäudehülle in nur einer Woche aufgestellt.

Vorbereitungen beginnen

Bei den sechs- beziehungsweise achtstöckigen Tarzan und Jane-Häusern in der Wilseder-Berg-Straße handelt es sich um Gebäude in Massivbauweise mit Unterkellerung. Hier wird mit einer Bauzeit von etwa zwei Jahren gerechnet. Bevor der Baubeginn feststeht, muss die Bauleitplanung abgeschlossen sein. Die Gewoba rechnet noch im Jahr 2020 mit dem Beginn der Bauarbeiten in der Gartenstadt Vahr.

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