Seit bald 50 Jahren befindet sich unsere Firmenzentrale in Bremen am Rembertiring, in einem 14-geschossigen Hochhaus. Der markante Turm mit einer Vorhangfassade aus Aluminium galt in den 1970er Jahren als architektonisch gut durchdacht und inklusive Stapel-Tiefgarage als zukunftsweisend, innovativ und sehr raumnutzend. Nun ist er in die Jahre gekommen und entspricht – vor allem in Punkto Klimaschutz und Arbeitsplatzqualität – nicht mehr den aktuellen Anforderungen.

Mit viel Erfahrung an die eigene Sanierung

„Wir haben die Sanierung des Bürohauses lange hinten angestellt und stattdessen in unsere Wohnungsbestände investiert“, berichtet Lars Gomolka. Als Leiter der Bestandstechnik und Prokurist bei der GEWOBA verantwortet er die Großmodernisierung in der Bremer Innenstadt. „Nun wurde ein Umbau aber zwingend notwendig, da es für einige technische Vorrichtungen beispielsweise keine Ersatzteile mehr gibt und provisorische Reparaturen auch unter Sicherheitsaspekten nicht länger vertretbar waren.“

Klimaschutz steht an erster Stelle

Langfristig ist die Energiebilanz das wichtigste Argument für eine derart aufwändige Umbaumaßnahme. „Die Einsparpotenziale, die wir in Zukunft realisieren können, sind bemerkenswert. Dafür sorgen vor allem die neue Keramik-Fassade und die Fenster mit Zwei-Scheiben-Isolierverglasung und vorgelagerter Prallscheibe“, so Gomolka. Das Ergebnis: Nach Abschluss der Arbeiten 2020 wird die Firmenzentrale bis zu 68 Prozent weniger CO2 produzieren als bisher.

Es geht planmäßig voran

Mit der Einrüstung haben Anfang Juli 2018 die Umbauarbeiten sichtbar begonnen. Bis Dezember konnte der Abbrucharbeiter die alten Fassadenelemente abreißen und die Fenster ausbauen. Im Gebäude wurden alle Heiz- und Elektroanlagen sowie Heizkörper demontiert, Wände eingerissen und Teppichbeläge hochgenommen. Auch die Dachbeschichtung vom 15. bis zum 13. OG konnte bis Ende des Jahres vom Dachdecker entfernt werden. Im Februar 2019 haben die Gründungsarbeiten für den neuen Anbau begonnen – ein dreistöckiges Gebäude an der Nordwestseite des Büroturmes mit rund 1.600 Quadratmetern zusätzlicher Büro- und Nutzfläche. Ebenso starteten die Arbeiten für die Unterkonstruktion der Keramikfassade am Hochhaus. Es läuft alles im Zeit- und Kostenplan.

Bekenntnis zum Standort

Ein Neubau an anderer Stelle kam nicht in Frage. Auch in Zukunft möchten wir für unsere Kunden in dieser zentralen Lage gut erreichbar bleiben. Gleichzeitig tragen wir mit unserem Umbau zu einer Aufwertung des Rembertirings bei, von der die gesamte Innenstadt langfristig profitieren wird.

Die etwas anderen Zahlen und Fakten zum Umbau:

  • 14 unterschiedliche Gewerke arbeiten im Laufe der Sanierung auf der Baustelle
  • 53.000 Meter Strom- und 35.000 Meter Datenkabel werden zum Schluss der Sanierung verlegt worden sein
  • Dazu kommt die Montage von 5.000 Metern Kupferleitungen und 4.000 Metern Lüftungskanälen
  • 41.000 Meter Metallprofile sind in Trockenbauwänden und Decken verbaut worden
  • Insgesamt 52 Tonnen Bewehrungsstahl werden verbaut
  • 356 Quadratmeter begrünte Dachflächen tragen nach Abschluss der Sanierung zu einer klimafreundlichen Verdunstung und Kühlung in der Stadt bei
  • Bisher sind ca. 70 Schuttcontainer abgefahren worden

Klaus Martin Klimkeit
Leiter Bestandstechnik / Immobilienbewertung

Telefon: 0421 36 72-4 37

Visualisierung der GEWOBA-Zentrale

So wird das sanierte Firmengebäude nach Fertigstellung der Sanierungsmaßnahmen aussehen.

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