Die GEWOBA hat in den letzten Jahren ihr Engagement für besondere Aufgaben in der Stadt- und Quartiersentwicklung verstärkt. Diese werden gemeinsam mit Partnern in Projektgesellschaften umgesetzt.
„Stadtwerder“ in Bremen
An der Entwicklung des Stadtwerders ist die GEWOBA als Partner in einer Projektgesellschaft beteiligt. Im Zuge der Projektentwicklung entstehen Eigentums- und Mietwohnungen im Geschosswohnungsbau sowie städtische Reihenhäuser und freistehende Stadthäuser auf bauträgerfreien Grundstücken. Auf dem Stadtwerder verbindet sich naturnahes Wohnen am Fluss mit direkter Innenstadt-Lage. Der Baubeginn erster Projekte ist ab 2011 geplant.
Im Projekt „Hafenkante“ beteiligt sich die GEWOBA maßgeblich an der Entwicklung eines neuen Quartiers in der Bremer Überseestadt. Die Projektentwicklung erfolgt in einer Projektgesellschaft gemeinsam mit anderen Partnern. Die Projektgesellschaft hat in 2010 ein erstes rund sechs Hektar großes Grundstück erworben. Bremen wird im Januar 2011 mit der Erschließung des Areals beginnen. Mit dem Erwerb erster Flächen und dem Beginn der Erschließungsarbeiten kann nun nach jahrelanger Planung die Bebauung des Areals in Angriff genommen werden.
Die Revitalsierung des ehemaligen TÜV-Geländes steht für eine Projektentwicklung im innenstädtischen Bereich. Auf einem Areal von vier Hektar ist auf dem ehemaligen TÜV-Gelände eine neue Nutzung mit Wohnen und Gewerbe entstanden. In Partnerschaft mit der GWB hat die GEWOBA das Grundstück von der Stadt erworben sowie den Abbruch und die Neuerschließung des Areals durchgeführt. Die Grundstücke sind bereits überwiegend bebaut.
Für das vier Hektar große Areal nördlich und südlich der Otto-Brenner-Allee wurde ein städtebaulicher Rahmenplan durch das gemeinsam mit der Stadt beauftragte Büro Spengler Wiescholek erarbeitet. Leitidee für die Neuordnung ist die Entwicklung eines attraktiven und lebendigen Wohnquartiers mit einem neuen Image. Dabei gilt es, das Nordquartier in die vorhandene Situation der verbliebenen Hochhausbebauung in Osterholz-Tenever einzubinden.
Das Projekt ist ein Beispiel für die Philosophie der GEWOBA, ganzheitlich für ihre Quartiere und Bewohner Verantwortung wahrzunehmen. Das Unternehmen begreift sich als Partner der öffentlichen Hand, um gemeinsam mit sozialen Einrichtungen und Vereinen in der Quartiersentwicklung mitzuwirken.