01.11.2017

GEWOBA verleiht Alvar Aalto Preis 2017

ICH 2077 – Konzepte für gemeinschaftliches Wohnen im fortgeschrittenen Alter im Schweizer Viertel“
Preisträgerin des mit 3.900 Euro dotierten Alvar Aalto Preis Bremen 2017 ist Xenia Wahl von der Hochschule Wismar.

Wie denken heutige Architekturstudenten als „Senioren von übermorgen“ über das Thema gemeinschaftliches Wohnen im Alter? Wie wollen sie 2077 leben? Dieses Thema steht im Mittelpunkt des diesjährigen Alvar Aalto Preises Bremen, den die GEWOBA zusammen mit der School of Architecture der Hochschule Bremen aus-gelobt. Die drei besten Arbeiten wurden am 1. November an der Hochschule Bremen ausgezeichnet. Der Siegerentwurf stammt von der Studentin Xenia Wahl aus Wismar. In der begleitenden Ausstellung sind alle prämierten Wettbewerbsbeiträge noch bis zum 15. November, montags bis freitags von 9:00 – 18:00 Uhr im Ausstellungsraum der Hochschule (Gebäude AB, Galerie im Erdgeschoss) zu sehen.

Gemeinschaftliche Wohnkonzepte für die „Senioren von übermorgen“

Im Rahmen des alle zwei Jahre stattfindenden Architekturwettbewerbs erhalten Studierende der Fachrichtung Architektur die Möglichkeit, eigene Konzeptideen zu städtebaulichen Themen für reale Grundstücke zu entwickeln. Unter dem Titel „ICH 2077“ sollten sie die Frage „Wie würde ich mit über 80 gerne wohnen“ beantworten und Entwürfe zum gemeinschaftlichen Wohnen – insbesondere unter der Berücksichtigung der Bedürfnisse im Seniorenalter – einreichen. Ausgangsort ist das „Schweizer Viertel“ in Bremen Osterholz – ein Quartier, das durch eine urbane Mischung aus verschiedenen Nationen, Altersgruppen und Lebensmodellen charakterisiert ist. Geschosswohnungsbauten aus den 1960er Jahren prägen vornehmlich das Gesamtbild des im Bremer Osten liegenden Ortsteils.

„Die drei prämierten Arbeiten haben das Thema sehr gut erarbeitet und planerisch umgesetzt. Ihre Entwürfe erfüllen die Anforderungen an Barrierefreiheit und Rollstuhlgerechtigkeit – ohne dass dies auf den ersten Blick ersichtlich ist –, werden den Ansprüchen von Privatheit und Gemeinschaft gerecht und sind für andere Standorte adaptierbar“, so Corinna Bühring, die als verantwortliche GEWOBA-Architektin den Wettbewerb begleitet. Insbesondere das Konzept der Preisträgerin überzeugte die Jury: „Geschickt entwickelt die Erstplatzierte mit ihrem Wohngebäude eine Art ‚Wohnschlange‘. Diese setzt der stringenten Bauweise der Bestandsgebäude auf dem Grundstück einen anderen Maß-stab entgegen und erzeugt neue, spannende Raumqualitäten. Sie bietet zudem ein schlüssiges Konzept des Mehrgenerationenwohnens an: mit einem vielfältigen Wohnungsmix, Angeboten an Gemeinschaftsflächen und sozialer wie gewerblicher Infrastruktur wertet das Konzept das Quartier positiv auf und überzeugt.“

Der Alvar Aalto Preis Bremen
Seit 2003 vergibt die GEWOBA im Abstand von zwei Jahren den mit 3.900 Euro dotierten Alvar Aalto Preis. Dieses Jahr werden drei Arbeiten prämiert. Der Wettbewerb ehrt den finnischen Designer und Architekten Alvar Aalto (1898-1976), der für seine besonderen Konzeptionen im Bereich des organischen Bauens bekannt ist. An dem Wettbewerb beteiligen sich auch Studierende auswärtiger Hochschulen, in diesem Jahr mit Beiträgen aus Oldenburg und Wismar.

Alvar Aalto Preis 2017 (1.800 Euro)
Xenia Wahl, Hochschule Wismar

2.Platz (1.300 Euro)
Katna Wiese, Hochschule Bremen
„HofG“ (Hofgemeinschaft)

3.Platz (800 Euro)
Fenise Armuctu, Hochschule Bremen

 

GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen
Rembertiring 27 · 28195 Bremen  ·  www.gewoba.de

Expertenkontakt:
GEWOBA, Corinna Bühring, Telefon: 0421 36 72-4 74, buehring@gewoba.de

Pressekontakt:
GEWOBA, Christine Dose, Pressesprecherin, Telefon: 0421 36 72-1 01,
dose@gewoba.de

 

 

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