30.11.2018

GEWOBA verleiht Preis für zukunftsgerechte Stadtentwicklung

Bremen, 30.11.2018

Wohnungsunternehmen zeichnet Gewinner des zweiten GEWOBA-Preis für zukunftsgerechte Stadtentwicklung aus.

„Krachmacherstraße 2.0 – Wie wohnen Kinder heute und in Zukunft?“. So lautete die diesjährige Wettbewerbsaufgabe des zweiten GEWOBA-Preis für zukunftsgerechte Stadtentwicklung. Dabei nimmt der Titel direkt Bezug auf Astrid Lindgrens heile Kinderwelt, in der Erwachsene nur Randfiguren sind. Studierende der Sozialwissenschaften hatten ein dreiviertel Jahr Zeit, ihren Beitrag zu diesem Thema – alleine oder in Gruppen – zu erarbeiten. Mitte November entschied eine Jury über die Einreichungen. Drei Teilnehmer beziehungsweise Teilnehmergruppen sind heute ausgezeichnet worden:
Den GEWOBA-Preis für zukunftsgerechte Stadtentwicklung, jeweils mit einem Preisgeld von 2.500 Euro dotiert, erhielten:

- Frida Ludwig von der Universität Kassel für ihre Bachelor-Thesis „Anforderungen von Kindern an das Wohnumfeld. Evaluation der Stadterneuerungsmaßnahmen im Programm >Soziale Stadt< in der Siedlung Nordostbahnhof in Nürnberg, aus der Perspektive von Kindern.“
und 

- Josepha Lia Aufleger, Anna Lorscheider, Elena Chikulaeva und Sureija Gotzmann von der HafenCity Universität Hamburg für ihre Arbeit „Growing, Shrinking, Interlinking – Wie Urbanisierung und gesellschaftlicher Wandel die Praktiken und Räume von Hamburger Kindertagesstätten bedingen.“
Eine Anerkennung ging an 

- Amelie Stötzel, Clara Sophie Cramer und Talina Zähl von der Jacobs University Bremen für ihre Studien „Big Money = Slim Child? The Interrelations of Socioeconomic Factors on Physical Activity of Children in Bremen.” und „The influence of after school care on the screen time of primary school children.”

Der „GEWOBA-Preis“ ist ein offener, nicht anonymisierter Ideenwettbewerb, den das Wohnungsunternehmen in Kooperation mit der Universität Bremen und der Jacobs University 2016 ins Leben gerufen hat. Er richtet sich bundesweit an Studierende der Sozialwissenschaften. Um vielfältigen kreativen Ideen und Lösungsansätzen Raum zu geben und neue Einsichten und Perspektiven zu gewinnen, sind die Aufgabenstellung und der Teilnehmerkreis bewusst weit gefasst. „Wir wünschen uns Impulse von den Studierenden zu aktuellen Themen, die unseren Alltag prägen“, erklärt Peter Stubbe, Vorstandsvorsitzender der GEWOBA. „Beim diesjährigen Wettbewerb haben wir die Wohn- und Lebenssituation von Kindern – aus Sicht der Kinder – zum Thema gemacht – und tolle Ergebnisse erhalten.“

Insgesamt sieben Teilnehmer – Einzelpersonen und Gruppen – haben ihre Arbeiten eingereicht. Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Julia Lossau von der Universität Bremen haben die Mitglieder der Jury – Prof. Dr. Ulrich Kühnen und Dr. Jacob Fruchtmann (Jacobs University), Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg (Universität Bremen), Prof. Dr. Carsten Keller (Universität Kassel), Prof. Dr. Christiane Thalgott (TU München), Prof. Dr. Sabine Wagenblass und Prof. Dr. Christian Spatschek (Hochschule Bremen), Dr. Petra Kodré (Die Senatorin für Soziales) sowie Peter Stubbe, Thomas Scherbaum und Daniela Klostermann (GEWOBA) – die drei Gewinner ermittelt. „Die ausgezeichneten Arbeiten eint, dass sie die Einstellung Astrid Lindgrens – und der GEWOBA – teilen: Kinder werden hier nicht als „kleine Erwachsene“ thematisiert, sondern in ihren je spezifischen Einstellungen und Bedürfnissen in den Blick genommen“, resümiert die Jury-Vorsitzende Lossau. 

Wie die Preisträger aus Kassel und Hamburg zeigen, hat sich der GEWOBA-Preis für zukunftsgerechte Stadtentwicklung bereits heute einen Namen über die Grenzen Bremens hinaus gemacht und sich bei Studierenden der sozialwissenschaftlichen Stadtforschung etabliert. „Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Auflage 2020“, so Peter Stubbe.

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Christine Dose
GEWOBA-Pressesprecherin
Telefon: 0421 36 72-1 01
dose@gewoba.de
presse@gewoba.de
www.gewoba.de

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