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Blick auf das zentrale freistehende Hauptgebäude des Hartmannstifts

Hartmannsstift

Zentral Wohnen in Bremen-Vegesack

Bauen und dabei Geschichte bewahren: 1887 stiftete Wilhelm Hartmann, der in einfachen Verhältnissen aufwuchs und später in England ein erfolgreicher Unternehmer wurde, seiner Heimatstadt das Hartmannstift, ein dringend benötigtes Stadtkrankenhaus für arme und mittellose Kranke.

 

Einige Jahre danach, wurde das Gebäude mit Hartmanns Hilfe erweitert, bevor es schließlich Teil des Klinikums Bremen-Nord wurde. Danach beherbergte das Gebäude bis 2010 das Bauamt Bremen-Nord und war kurzzeitig eine Flüchtlingsunterkunft. Im Jahr 2022 startete die Bauherrin GEWOBA den Umbau nach Plänen des Architekturbüros SchönbornSchmitz aus Berlin. Hierbei wurde ein Teil der historischen Fassade des Hauptgebäudes erhalten und das Quartier um mehrere Neubaukörper harmonisch zu einer modernen Wohnanlage ergänzt.

  • Ziel

    Das ehemalige Hartmannstift als historischen Bau in seiner ursprünglichen Form erhalten und das Gelände mit sechs Neubauten ergänzen

  • Idee

    Das parkähnliche Gelände, durch Abriss, Sanierung und Neubau zu einem zukunftsgerechten und modernen Wohnquartier in Bremen-Nord entwickeln

  • Lage

    Gerhard-Rohlfs-Straße 49 A-C, Vegesack, Bremen-Nord

  • Größe

    vier Gebäude mit 32 preisgebundenen Zwei- bis Fünfzimmer-Wohnungen von 49 bis 98 qm Wohnfläche.

  • Architektur

    Das Berliner Büro Schönborn Schmitz Architekten schuf sechs baugleiche Quader mit roter Klinkerhülle, die um eine autofreie Mittelachse zum historischen Hartmannstift hin gruppiert sind. Vor dem denkmalgeschützten Altbau wird ein Platz zum Quartiersmittelpunkt.

  • Denkmalschutz

    Der für das Quartier identitätsstiftende Altbau blieb teilweise erhalten, wurde denkmalgerecht saniert und steht nun im Mittelpunkt des neuen städtebaulichen Ensembles.

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