Baustart für geförderten Wohnraum im Kaffeequartier

Bausenatorin und GEWOBA-Vorstand feiern ersten offiziellen Spatenstich

In der Überseestadt entsteht erneut geförderter Wohnraum: Mit einem Spatenstich feierten heute die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Özlem Ünsal, und GEWOBA-Vorstandsmitglied Dr. Christian Jaeger den Auftakt der Bauarbeiten auf dem Kaffeequartier. In unmittelbarer Nähe zum Europahafen baut die GEWOBA vor Ort zwei dreigeschossige Mehrparteienhäuser mit 72 preisgebundenen Mietwohnungen für Singles, Alleinerziehende, Paare und Senioren. Außerdem sind eine Inklusiv-WG, eine KiTa und drei Gewerbeflächen vorgesehen. Die Fertigstellung ist für Herbst 2025 geplant.

Im Kaffeequartier, auf einer der letzten freien Flächen in der östlichen Bremer Überseestadt, ergänzt die GEWOBA den Wohnraummix erneut um bezahlbare Wohnungen für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen. Auf der Nordseite des Hilde-Adolf-Parks entstehen zwei dreigeschossige Gebäude in eleganter Klinkeroptik mit insgesamt 72 preisgebundenen Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen. Diese werden künftig zu einer Netto-Kaltmiete von 6,80 Euro angeboten und über Wohnflächen von 27 bis 72 Quadratmeter verfügen.

Die modernen Wohnungen mit offenen Grundrissen und großen Fensterfronten sind allesamt barrierefrei geplant. Über Aufzüge in den Gebäuden können die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner schwellenlos ihr neues Zuhause erreichen. Ebenso zählen bodengleiche Duschbäder und Design-Vinylböden zur Ausstattung.

„Im Kaffeequartier erweitern wir unser Angebot an bezahlbaren Wohnungen, die in Bremen dringend benötigt werden. Die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner können gleich doppelt profitieren: Sie wohnen nicht nur zu einer günstigen Miete, sondern auch eingebettet in eine lebendige Infrastruktur direkt am Europahafen“, sagt GEWOBA-Vorstandsmitglied Dr. Christian Jaeger.

Inklusiv, gemeinschaftlich, bedarfsorientiert

Neben den preisgebundenen Wohnungen ist im Erdgeschoss eine Inklusiv-WG vorgesehen. Hier werden Student:innen gemeinsam mit beeinträchtigten Personen zusammenwohnen und gegenseitig voneinander profitieren. Eine komplette Etage übernimmt die Wohninitiative Meethouse, die sich für gemeinschaftliches Wohnen einsetzt, wobei eine aktive Nachbarschaft und das Gemeinwohl im Vordergrund stehen. Das Wohnungsangebot ergänzen drei Gewerbeflächen. Ein Lebensmittelgeschäft wird künftig das Gebiet rund um den Hilde-Adolf-Park bereichern. Zusätzlich zieht eine KiTa mit 60 Plätzen in den Neubau ein.

Senatorin Ünsal lobt das Bauvorhaben: „Ich freue mich, dass bei diesem Bauprojekt der gesamtgesellschaftliche Gedanke im Vordergrund steht. Die Entwicklung unserer Quartiere bleibt stark in meinem Fokus, mit dem Ziel, sie sicher, sauber und lebenswert weiterzuentwickeln. Bremen soll das Land der starken Quartiere werden.“

Wohnen im Kaffeequartier – am Ort bremischer Kaffeegeschichte

Kaffeetradition und die Geschichte der Häfen gehören in Bremen untrennbar zusammen. Bis heute kommt jede zweite Kaffeebohne in Deutschland über den Seeweg zuerst in der Hansestadt an. Mit seiner Namensgebung erinnern das Kaffeequartier und die namensgleiche Straße „Am Kaffee-Quartier“ an diesen ruhmreichen Teil der bremischen Vergangenheit und an die noch heute wichtige Bedeutung des Kaffees für die Stadt Bremen. Bis in die späten 90er-Jahre war in der angrenzenden Lloydstraße noch die Rösterei der Kaffeemarke Eduscho beheimatet, die 1924 ins Leben gerufen wurde und zu einer der größten Kaffeemarken Deutschlands zählt.

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Christine Dose

GEWOBA-Pressesprecherin
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