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Wenn Elena Otto auf einem Straßenfest auftaucht, ist sie kaum zu übersehen. Mal erscheint sie als Piratin auf Schatzsuche, mal als Schneekönigin im Winter oder als Märchenfigur mit Blumenkranz im Haar. Die Rollen wechseln – je nach Fest und Geschichte. Doch eines bleibt immer gleich: Die Vahraonin bringt Menschen zusammen.

Elena Otto ist Moderatorin, Veranstaltungsorganisatorin und Fotografin. Kreativität be-gleitet sie schon seit ihrer Kindheit. Theaterkurse, Fotografie und ein Leseclub gehörten für sie schon damals ganz selbstverständlich dazu. „Solche Erfahrungen sind wie ein innerer Schatz“, sagt sie. „Vielleicht merkt man das als Kind noch nicht – aber später im Leben kann man darauf zurückgreifen.“
Mit 22 Jahren moderierte sie ihre erste Hochzeit. Es folgten viele Jahre als Fotografin – immer nah an den emotionalen Momenten, die Menschen verbinden. Während der Corona-Zeit wurden plötzlich viele Veranstaltungen abge-sagt. „Da habe ich gemerkt, wie sehr mir diese besonderen Begegnungen fehlen“, erzählt sie. Also begann die vierfache Mutter, selbst kleine Veranstaltungen zu organisieren, zunächst im engeren Kreis. Schritt für Schritt entwickelte sich daraus ihre heutige Arbeit.

 

Spielen verbindet Generationen

Bei Nachbarschaftsfesten bringt die Kreativ-Fee eine ganze Welt an Ideen mit: ob Schatzsu-che, Kinderdisco, Sommeraktionen mit Wasser und Schaum oder sogar ein Open-Air-Kino.

Ihre Programme richten sich aber längst nicht nur an Kinder. „Auf Festen treffen oft mehrere  Generationen aufeinander“, sagt sie. Wenn nach einer Veranstaltung jemand zu ihr komme und sage: „So viel haben wir schon lange nicht mehr gelacht“, sei das für sie das größte Kompliment.
Wenn Nachbarn plötzlich ins Gespräch kommen Besonders wichtig sind ihr Straßenfeste und Nachbarschaftsaktionen. Denn sie beobachte immer wieder, wie schnell Begegnungen entstehen können.

„Man hört plötzlich Sätze wie: ‚Ach, Sie wohnen auch hier?‘ oder ‚In welchem Haus leben Sie?‘ “, erzählt sie. „Und auf einmal entdecken Menschen, dass sie seit Jahren in derselben Straße wohnen.“ Kinder finden ohnehin besonders schnell zueinander. Ein gemeinsames Spiel reicht oft schon aus, um das Eis zu brechen. 

 

Was eine gute Nachbarschaft braucht

Für Elena Otto entsteht lebendige Nachbarschaft dort, wo Menschen Orte haben, an denen Begegnungen möglich sind. Im Sommer funktioniere das natürlich am besten draußen auf Plätzen und Wiesen.

 

Glückliche Gesichter als Energiequelle

Wenn ein Fest zu Ende geht, denkt Elena Otto vor allem an die Menschen zurück. An Kinder, die stolz sagen: „Mama, ich habe mich das getraut!“ Oder an Erwachsene, die einfach lächeln und meinen: „Das hat richtig gut getan.“

Das Lachen der Menschen sei für sie wie eine kleine Batterie, erzählt sie. „Daraus entstehen dann wieder neue Ideen für das nächste Fest.“

 

Glücksrezept: 

Gemeinsame Erlebnisse, Gespräche, Musik und ein Ort, an dem man zusammenkommen kann.

Elena Otto