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Vorsorge: Fachkraft nimmt Arterien-Messung vor

Betriebliche Gesundheitsvorsorge: Fachkraft führt Arterien-Messung an GEWOBA Mitarbeiterin durch

Mitarbeiterin nimmt am Format bewegte Pause teil

Mitarbeiterin nimmt am Format bewegte Pause teil

Christine Dose

GEWOBA Christine Dose

Christine Dose

Pressesprecherin

0421 36 72-1 01

dose@gewoba.de

Ganzheitlich, partizipativ und integriert: Wie die GEWOBA das Thema Betriebliche Gesundheit systematisch vorantreibt - eine positive Bilanz

Die Bremer GEWOBA hat ihr betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in den vergangenen Jahren konsequent weiterentwickelt und als festen Bestandteil der Unternehmenskultur etabliert. Ziel ist es, die körperliche und seelische Gesundheit sowie die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten langfristig zu erhalten und zu fördern - und damit einen nachhaltigen Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten. Die aktuelle Bilanz zeigt: Das strukturierte Vorgehen zahlt sich aus.

„Wir versuchen mit Vorträgen, Bewegungs- und Ernährungsangeboten positive Impulse für eine gesündere Lebensweise zu geben. Screenings, Check-Ups und Untersuchungen zeigen jedem Einzelnen seine aktuelle gesundheitliche Situation auf. Hierbei handelt es sich zudem häufig um Vorsorgeuntersuchungen wie z.B. das Hautscreening, welches Privatpersonen zum Teil nur mit großer Wartezeit oder gar nicht bekommen können“, berichtet Andrea Wiskandt, Referentin für das betriebliche Gesundheitsmanagement und Leiterin des Arbeitskreises Gesundheit. „Das frühzeitige Erkennen von Krankheiten und besser noch die Verhinderung von schweren Erkrankungen stellt für die GEWOBA einen wertvollen Beitrag zur Gesunderhaltung der Belegschaft dar.  Alle Untersuchungen bergen das Risiko einer Verdachtsdiagnose, haben bei uns glücklicherweise bislang immer durch frühzeitiges Erkennen einen guten Ausgang gefunden.“

Gesundheit als Querschnittsaufgabe

Das BGM der GEWOBA folgt einem ganzheitlichen Ansatz, der physische, psychische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Grundlage bilden die drei Säulen Ganzheitlichkeit, Partizipation und Integration. Gesundheit wird nicht als Einzelmaßnahme verstanden, sondern als Querschnittsaufgabe, die in bestehende Strukturen, Prozesse und Entscheidungswege eingebunden ist. Nach dem Aufbau geeigneter Rahmenbedingungen liegt der Fokus heute sowohl auf der gesundheitsförderlichen Gestaltung von Arbeit und Organisation als auch auf der Stärkung gesundheitsförderlichen Verhaltens der Beschäftigten. Zielorientierung, Nachhaltigkeit sowie regelmäßige Evaluation und Anpassung sind dabei zentrale Erfolgsfaktoren.

Steuerung, Beteiligung und Weiterentwicklung

Gesteuert wird das BGM durch den Arbeitskreis Gesundheit unter Leitung der Referentin für das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Bereits der erste GEWOBA-Gesundheitstag 2014 setzte wichtige Impulse. Seither werden jährlich wechselnde Programme umgesetzt, die sich konsequent an den Bedarfen der Beschäftigten orientieren. Der nächste Gesundheitstag ist für 2026 geplant. 

Eine unternehmensweite Gesundheitsbefragung im Jahr 2024 bildete die Grundlage für die Weiterentwicklung des BGM. Über die Hälfte der Teilnehmenden bewertete den eigenen Gesundheitszustand als gut oder sehr gut, zugleich berichteten 26 Prozent von einem eher schlechten Befinden. Rund 72 Prozent fühlten sich zumindest etwas belastet, vor allem durch Arbeitsorganisation, tätigkeitsbezogene Anforderungen und das soziale Miteinander. Die Ergebnisse decken sich mit den Erkenntnissen aus der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen und flossen direkt in die Maßnahmenplanung ein. Besonders gefragt sind Angebote zu Stressbewältigung, Teamgesundheit, Immunsystem, Ernährung, Schlaf sowie Rücken- und Herz-Kreislauf-Gesundheit. „Die Partizipation der Beschäftigten ist eine wesentliche Säule des Erfolgs. Wir erheben regelmäßig durch eine Beschäftigtenbefragung den Gesundheitszustand, den Bedarf und die Wünsche. Auf dieser Basis werden die Programme entwickelt,“ erklärt Andrea Wiskandt, 

Gesundheitsprogramm 2025: Prävention und Früherkennung

Das Gesundheitsprogramm 2025 legte einen Schwerpunkt auf Untersuchungen und Screenings zur Früherkennung gesundheitlicher Risiken, ergänzt durch Bewegungs-, Informations- und Ernährungsangebote. Zentraler Baustein war die quartalsweise angebotene ‚Bewegte Pause‘ mit wechselnden Schwerpunkten. Hinzu kamen Wirbelsäulen-, Bewegungs-, Lungenfunktions-, Gefäß-, Haut- und Stressscreenings, vielfach mit Zusatzterminen aufgrund hoher Nachfrage. Vorträge und Workshops zu Themen wie Frauengesundheit, digitalem Stress, Schlaf, Ernährung und Darmgesundheit rundeten das Programm ab. Ein spezielles Programm für Auszubildende verbindet Wissensvermittlung mit praktischer Selbsterfahrung. Permanente Maßnahmen wie Mobile Massage, Gesundheitscafé, Fahrradleasing und Firmenfitness fördern Bewegung, Austausch und Prävention im Arbeitsalltag und werden zunehmend genutzt.

Akzeptanz und Wirkung

„Die Maßnahmen der Gesundheitsförderung bei der GEWOBA erfreuen sich steigender Beliebtheit, sind oft ausgebucht und tragen zur Attraktivität des Arbeitgebers bei. Insbesondere Präsenzveranstaltungen und speziell alle Arten von Untersuchungen werden intensiv genutzt“, sagt Andrea Wiskandt. „Besonders die niedrigschwelligen Angebote, die für die Beschäftigten mit wenig Aufwand und kostenlos während der Arbeitszeit erreichbar sind, werden von den Beschäftigten wertgeschätzt.“ Im Jahr 2025 wurden 137 Maßnahmen mit insgesamt 2.168 Teilnahmen durchgeführt – deutlich mehr als im Vorjahr. Insbesondere Screenings und Präsenzangebote waren stark nachgefragt. In mehreren Fällen führten Verdachtsdiagnosen zu weiterführenden medizinischen Abklärungen. 

Fazit und Ausblick

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement der GEWOBA hat sich als wirksames Instrument zur Gesundheitsförderung und zur Stärkung der Arbeitgeberattraktivität etabliert. Die Verbindung von Gesunderhaltung und Früherkennung von gesundheitlichen Problemen schafft ein ausgewogenes, nachhaltiges Gesamtkonzept. Für 2026 ist die Fortführung und Weiterentwicklung der Maßnahmen geplant, wiederum orientiert an Befragungsergebnissen und Gefährdungsbeurteilungen. Neben dem Gesundheitstag stehen die Programme für Auszubildende, die ‚Bewegte Pause‘, weitere Screenings sowie eine intensive interne Kommunikation im Fokus. Die GEWOBA unterstreicht damit ihren Anspruch, Gesundheit langfristig und strategisch zu gestalten.

 

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