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GEWOBA Christine Dose

Christine Dose

Pressesprecherin

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dose@gewoba.de

Vorstand berichtet über ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025

Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 blickten die GEWOBA-Vorstände Anja Passlack und Manfred Corbach anlässlich der heutigen Bilanz-Pressekonferenz zurück. Bei einer Bilanzsumme von 1.897,7 Millionen Euro (2024: 1.798,2 Millionen Euro) erwirtschaftete das Unternehmen, trotz eines Anstiegs der Zinsaufwendungen um rund 1,8 Millionen Euro, einen Jahresüberschuss von 31,6 Millionen Euro (2024: 31,2 Millionen Euro) und konnte damit das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr erneut leicht steigern. Nach einer Zuführung von 15,82 Millionen Euro zu den Gewinnrücklagen verbleibt zum 31. Dezember 2025 ein Bilanzgewinn von 15,82 Millionen Euro, der in Höhe von 15,75 Millionen Euro als Dividende an die Anteilseigner ausgeschüttet werden soll. Der verbleibende Restbetrag soll ebenfalls in die Gewinnrücklagen eingestellt werden.

Hauptgesellschafterin der GEWOBA ist die Stadt Bremen mit einem Anteil von 75,1 Prozent, knapp ein Viertel halten die Sparkasse Bremen sowie die Weser-Elbe Sparkasse.

Zusammen mit der Bilanz präsentierten die GEWOBA-Vorstände auch den digitalen Jahresbericht, der unter berichte.gewoba.de veröffentlicht ist.

GEWOBA schafft mehr Wohnraum im Land Bremen durch eigenen Neubau
280 Wohnungen hat die GEWOBA 2025 fertiggestellt und in die Vermietung übernommen: 
66 in Bremerhaven und 214 in Bremen. Insgesamt bewirtschaftet das Unternehmen 43.350 Mietwohnungen zum 31.12.2025, die sich auf die Städte Bremen (33.546), Bremerhaven (8.497) und Oldenburg (1.307) verteilen. Die Leerstandsquote bewegt sich mit 0,7 Prozent (Bremen 0,55 Prozent, Bremerhaven 1,31 Prozent, Oldenburg 0,58 Prozent) weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Auch die nach wie vor geringe Fluktuationsquote von 6,87 Prozent (Bremen 6,17 Prozent, Bremerhaven 9,33 Prozent, Oldenburg 8,80 Prozent) zeigt, dass es nur wenig Bewegung auf dem Mietwohnungsmarkt gibt. „Dennoch haben wir Kündigungen und Neuvermietungen. 2025 konnten wir über alle drei Standorte 3.100 Mietverträge neu abschließen“, so GEWOBA-Vorstand Anja Passlack. 

Die durchschnittliche Nettokaltmiete der GEWOBA beträgt zum 31.12.2025 über den gesamten Bestand 6,98 Euro pro Quadratmeter (2024: 6,80 Euro). Ein differenziertes Bild ergibt der Blick auf die Teilmärkte: In Bremen liegt die durchschnittliche Nettokaltmiete bei 7,29 Euro pro Quadratmeter (2024: 7,09 Euro), in Bremerhaven bei 5,60 Euro (2024: 5,42 Euro) und in Oldenburg beläuft sich die durchschnittliche Nettokaltmiete auf 7,71 Euro pro Quadratmeter (2024: 7,65 Euro). Dazu GEWOBA-Vorstand Anja Passlack: „Die moderate Erhöhung resultiert aus Modernisierungsmaßnahmen und Anpassungen unter Berücksichtigung des Mietspiegels.“ Der qualifizierte Mietspiegel wurde 2024 in der Stadtgemeinde Bremen eingeführt und hat sich in nur zwei Jahren zu einer wichtigen Orientierungshilfe für faire Mietpreise in einem angespannten Wohnungsmarkt entwickelt.

GEWOBA investiert fast 200 Millionen Euro in Wohnungsbestand und Neubau 
197,9 Millionen Euro hat die GEWOBA 2025 in die Instandhaltung und Modernisierung ihres Wohnungsbestandes sowie in den Bau neuer Wohnungen investiert - rund 3 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. „Die Auftragsvergabe erfolgt seit vielen Jahren im Wesentlichen an regionale Bau- und Handwerksunternehmen. Damit sichern wir Beschäftigung auch außerhalb der GEWOBA und bleiben ein verlässlicher Wachstumsmotor im Wirtschaftsraum Bremen“, so Manfred Corbach. Mit den umfangreichen Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen entwickelt das Unternehmen zudem seine Quartiere kontinuierlich weiter und macht sie fit für die Zukunft: 2.529 Wohnungen waren 2025 Teil des Programms, hinter dem ein Gesamtvolumen von 114 Millionen Euro stand. Schwerpunkte bildeten dabei die energetische Modernisierung von 821 Wohnungen in Bremen und die Elektromodernisierung von 1.328 Wohnungen (davon 48 in Bremerhaven). Auch der Einbau neuer Bäder ist nach wie vor zentraler Bestandteil der Modernisierungsmaßnahmen und erfolgte 2025 in 380 Wohnungen, darunter 144 im Hochhaus Nelly-Sachs-Straße 20 in Bremerhaven. Insgesamt hat das Unternehmen im Berichtsjahr 175 Bäder in der Seestadt modernisiert. Mit der Rickmersstraße 58 folgt 2026 ein weiteres Hochhaus in Bremerhaven-Lehe mit 104 neuen Bädern. Die Arbeiten führt die GEWOBA in bewohntem Zustand durch. Dabei werden nicht nur die Sanitärobjekte und -fliesen erneuert, sondern auch die gesamte technische Ausstattung und die Leitungssysteme ausgetauscht. 

Das erste Bauprojekt der GEWOBA von 1925, der so genannte „Gewerkschaftsblock“ in Bremen-Gröpelingen, hat 2025 eine neue Fassade bekommen. Dabei hielt der seit 2020 unter Denkmalschutz stehende graue Gebäudekomplex vor Beginn der Arbeiten eine erstaunliche Überraschung für GEWOBA-Bauleiterin und Denkmalschutzexpertin, Nurdan Gülbas, bereit: Unter zahlreichen Farbschichten trat der historische Anstrich der dreigeschossigen Anlage mit 246 Kleinwohnungen hervor – ein kräftiges Dunkelrot begleitet von einem intensiven Grün an Fenstern und Türen. Die ursprünglich überlieferte Bezeichnung „Roter Block“ hat also nicht ausschließlich politische Ursprünge, sondern ist tatsächlich auch auf die damalige Farbgebung der Fassade zurückzuführen. 

Rundum-Sanierung: Neue Bäder und Elektroinstallationen für Neuwieder Straße 3 
Die umfassende Modernisierung der ehemaligen Problemimmobilie Neuwieder Straße 3 in Bremen-Osterholz macht sichtbare Fortschritte. Nachdem die GEWOBA das stark sanierungsbedürftige Gebäude mit 93 Wohnungen zum 01.01.2024 mit Hilfe der Stadt Bremen aus einem privaten Immobilienfonds herausgekauft hat, ist nun die erste große Etappe erfolgreich abgeschlossen: 2025 sind sämtliche Bäder erneuert und die komplette Elektroinstallation modernisiert worden. 

2026 investiert die GEWOBA weiter in die Substanz und Energieeffizienz des Gebäudes und erneuert die Brandmeldeanlage, den Blitzschutz und die Sicherheitsbeleuchtung. Zudem steht die Sanierung der Fassade inklusive der Fenster und des Daches an. Auch die Aufzüge modernisiert das Unternehmen. Insgesamt fließen rund 15 Millionen Euro in die Modernisierung des Gebäudes. 

Mammutprojekt: Sanierung Gartenstadt Süd
Ein Mammutprojekt setzt die GEWOBA in der Gartenstadt Süd in der Bremer Neustadt um: Rund 1.000 Wohnungen in 30 Gebäudekomplexen werden seit 2025 bis 2027 energetisch saniert mit neuen Fassaden, Fenstern, gedämmten Kellerdecken und Dächern sowie PV-Anlagen. Zudem erhalten die Gebäude eine neue elektrische Infrastruktur, neue fernablesbare Wasserzähler und werden für den Anschluss an das Fernwärmenetz vorbereitet. Mit Abschluss der Arbeiten Ende 2026/Anfang 2027 strebt die GEWOBA für das Gebäudeensemble die Bezeichnung „klimaneutrales Wohnquartier“ an.

Umstellung auf digitale Wohnungswasserzähler 
Seit März 2026 rüstet die GEWOBA alle ihre Wohnungen mit fernablesbaren Warm- und Kaltwasserzählern aus. Damit setzt das Unternehmen nicht nur die Vorgaben der novellierten Heizkostenverordnung (HKVO) um, die im Zuge der europäischen Energieeffizienzrichtlinie fernablesbare Zähler für Warmwasser vorschreibt, sondern nimmt zeitgleich auch den Austausch der Kaltwasserzähler vor, um eine vollständig digitale Messung des Wasserverbrauchs zu ermöglichen. Betroffen sind mehr als 38.000 Wohnungen in Bremen und Bremerhaven. „Für unsere Mietenden ergeben sich durch die Umstellung nur Vorteile: Die neuen Wasserzähler übermitteln die Verbrauchsdaten automatisch per Funk; persönliche Ablesetermine sind zukünftig nicht mehr erforderlich“, sagt GEWOBA-Vorstand Anja Passlack. Da das Unternehmen mit Umstellung der Wasserzähler auch die vollständige Abrechnung der Wasserkosten übernimmt, entfallen separate Vorauszahlungen und die Abrechnungen zwischen swb Vertrieb und den Mieterhaushalten. Nicht betroffen sind die GEWOBA-Neubauten der letzten Jahre und alle Wohnungen, in denen im Zuge von Modernisierungsarbeiten bereits fernablesbare Zähler installiert wurden.

84,1 Millionen Euro für bezahlbaren Neubau
Bezahlbaren und bedarfsgerechten Wohnraum für Haushalte mit mittlerem und geringem Einkommen zu schaffen, ist seit 13 Jahren das zentrale Ziel der GEWOBA. Auch im vergangenen Jahr hat das Unternehmen dieses Engagement konsequent fortgesetzt und 84,1 Millionen Euro in den Neubau investiert. 2025 befanden sich 586 Wohnungen im Bau, 280 Wohnungen wurden fertiggestellt. Davon werden 226 Wohnungen preisgebunden zu einer Miete von 6,80 Euro pro Quadratmeter angeboten, weitere 54 Wohnungen werden frei finanziert vermietet. Für das Jahr 2026 prognostiziert die GEWOBA die Fertigstellung von 204 Wohnungen, davon 202 preisgebunden. Sämtliche Neubauten entstehen energieeffizient nach KfW-55- oder KfW-40-Standard. „Mit unseren Neubauprojekten sorgen wir dafür, dass Wohnen auch künftig für breite Bevölkerungsschichten erschwinglich bleibt. Dafür schauen wir, wie wir Kosten weiter optimieren und Prozesse vereinfachen können – auch mit Hilfe der Bau-Verwaltung“, sagt GEWOBA-Vorstand Manfred Corbach.

Quartiersentwicklung am Werdersee
Die Bauabschlüsse der Wohnquartiere am Werdersee befinden sich auf der Zielgeraden. In der Gartenstadt Werdersee sind bereits 207 der insgesamt 249 Wohnungen fertiggestellt. Bis Ende 2026 werden auch die letzten beiden Neubauten direkt am Deich mit 42 Wohnungen bezugsfertig.

Parallel dazu entsteht mit der Klimaschutzsiedlung Seehöfe ein weiteres zukunftsweisendes Projekt. Auf einem rund 2,5 Hektar großen, ehemals militärisch genutzten Gelände, realisiert die GEWOBA ein neues Wohnquartier mit 214 barrierefreien Wohnungen in neun Gebäuden. Mindestens 85 Wohnungen werden preisgebunden vermietet. Ergänzend wird preisgedämpfter Wohnraum mit einer maximalen Miete von 9 Euro pro Quadratmeter für Haushalte mit mittlerem Einkommen angeboten. Mit einem CO₂-Ausstoß von unter 7,5 Kilogramm pro Quadratmeter und Jahr sowie dem Standard EH 40 Nachhaltigkeitsklasse erfüllen die Gebäude zudem sehr hohe energetische Anforderungen. Die ersten Mieterinnen und Mieter sind bereits in die Wohnungen eingezogen. Die komplette Fertigstellung erfolgt voraussichtlich bis Frühjahr 2027.

Gemeinschaftlich und inklusiv: Das Kaffeequartier in der Überseestadt
Direkt am Hilde-Adolf-Park stellte die GEWOBA im Herbst 2025 das Neubauprojekt Kaffeequartier mit zwei dreigeschossigen Mehrparteienhäusern und insgesamt 72 preisgebundenen und barrierefreien Wohnungen fertig. Ein besonderes Augenmerk liegt auf gemeinschaftlichen und inklusiven Wohnformen. So übernahm die Wohninitiative „Meethouse“ eine gesamte Etage. Das Wohnkonzept will neue Formen des Zusammenlebens erproben und nachbarschaftliches Engagement stärken – ohne dass einzelne Mietparteien auf eine eigene Wohnung verzichten müssen. Ergänzt wird das gemeinschaftliche Wohnangebot durch den Verein „Inklusive WG Bremen e. V.“. In dieser Wohngemeinschaft leben Studierende und Menschen mit Unterstützungsbedarf zusammen und unterstützen sich gegenseitig im Alltag. Eine Kindertagesstätte mit 60 Plätzen im Erdgeschoss rundet das soziale Angebot ab.

Erfolgreicher Abschluss: Das Q45 in der Bahnhofsvorstadt
Mit der Fertigstellung der Bauarbeiten am Q45 im Frühjahr 2026 konnte der letzte erfolgreiche Meilenstein des Projektes in der Bremer Bahnhofsvorstadt erreicht werden. Insgesamt entstanden durch den umfangreichen Umbau des ehemaligen Bürogebäudes und Neubau 162 Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen sowie acht Gewerbeeinheiten, unter anderem für eine Kindertagespflege, das Quartiersmanagement und gastronomische Angebote. „Die Fertigstellung des Q45 war eine große Gemeinschaftsleistung: Von der Planung über den aufwändigen Rückbau bis hin zum Neubau und zur Vermietung haben alle Bereiche zu einem gelungenen Start für die neuen Mieterinnen und Mieter beigetragen. Besonders freut uns, dass sich das Quartier, wie geplant, zu einem attraktiven Ort für junges Wohnen entwickelt hat“, freut sich Manfred Corbach.

Neubau für Supermarkt und Ärztepraxis in der Gartenstadt Süd
Im Herbst 2025 riss die GEWOBA den maroden Flachbau in der Gottfried-Menken-Straße, in dem zuletzt ein Discounter ansässig war, ab. Voraussichtlich 2026 wird der Baustart für den Neubau erfolgen, der um ein Staffelgeschoss erweitert wird. Neben einem Supermarkt im Erdgeschoss mit einer Fläche von rund 600 Quadratmetern, soll im Oberschoss eine Gemeinschaftspraxis für Hausärzte eröffnen. 

Ausblick 2026
Die Entkernungsarbeiten in der ehemaligen Professor Hess-Kinderklinik im neuen Hulsbergviertel laufen auf Hochtouren. Voraussichtlich Ende 2026 wird der Innenausbau starten. In dem historischen Gebäudekomplex von 1937 plant die GEWOBA insgesamt 61 preisgebundene Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen. Dafür muss das denkmalgeschützte Gebäude umfassend umgebaut und modernisiert werden. Im Erdgeschoss ist eine Kindertagesstätte von KiTa Bremen vorgesehen.
Der Baustart von zwei Neubauten im Tabakquartier in Woltmershausen ist im April 2026 erfolgt. Nach Fertigstellung von Projektentwickler Justus Grosse Immobilienunternehmen übernimmt die GEWOBA die vier- bis fünfgeschossigen Wohngebäude mit insgesamt 126 barrierefreien preisgebundenen Wohnungen und vermietet diese zu einer Kaltmiete von 6,80 Euro pro Quadratmeter. 
Zehn Jahre nach dem Baustart der ersten Bremer Punkte geht die Erfolgsgeschichte des seriellen und preisgekrönten Bautyps weiter. Nach sieben Standorten in der Neustadt, in Kattenturm und in Schwachhausen plant die GEWOBA fünf weitere Bremer Punkte im Schweizer Viertel. An der Baseler Straße und Luzerner Straße soll voraussichtlich im Herbst 2026 der Baustart für 46 barrierefreie Wohnungen erfolgen.

Auf berichte.gewoba.de befindet sich eine Übersicht aller in 2025 fertiggestellten und laufenden Neubauprojekte. 

Klimaneutraler Gebäudebestand bis 2038
Ein klimaneutraler Gebäudebestand bis 2038, so lautet das Klimaziel der GEWOBA. Ein wichtiger Baustein der GEWOBA-Klimaroadmap ist der Anschluss möglichst vieler, aktuell noch überwiegend mit Gas versorgter Immobilien an die Fernwärmenetze. Aktuell sind rund 70 Prozent der GEWOBA-Wohnungen mit Fernwärme versorgt, in den nächsten Jahren soll die Quote – abhängig vom Netzausbau – auf 80 Prozent gesteigert werden. 

Dort, wo keine Fernwärme zur Verfügung steht, versorgt die hundertprozentige Tochtergesellschaft GEWOBA Energie GmbH (GEG) die Häuser mit Nahwärme. Dafür ersetzt sie vorhandene Anlagen überwiegend durch Luft-Wasser-Wärmepumpen, die mit regional erzeugtem Strom betrieben werden. „Bis 2031 werden wir die Zahl der Wärmepumpen mehr als verdoppeln“, berichtet Anja Passlack. „Wenn möglich, in Kombination mit Photovoltaikanlagen, um eine effiziente und umweltschonende Wärmeerzeugung zu gewährleisten.“ 

Von 2022 bis 2025 hat das Unternehmen die Zahl der PV-Anlagen und die Leistung stetig gesteigert. Aktuell verfügt die GEWOBA über 96 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 3.041 Kilowatt Peak. Bis Ende 2026 sollen weitere 1.096 Kilowatt Peak Leistung installiert und die Zahl der Photovoltaik-Anlagen auf 140 erhöht werden. Auch in den folgenden Jahren wird das Unternehmen das Potenzial für den Ausbau von PV-Anlagen weiter ausschöpfen und die installierte Leistung auf rund 5.300 Kilowatt Peak erhöhen – sowohl im Neubau als auch auf den Dächern der Gebäude, die grundlegend modernisiert werden. 

4,3 Millionen Euro für soziale Leistungen
Als Anbieterin von Wohnraum in zusammenhängenden Wohnquartieren übernimmt die GEWOBA auch Verantwortung für das nachbarschaftliche Miteinander und die soziale Infrastruktur. Für ihr soziales Engagement hat die GEWOBA 2025 rund 4,3 Millionen Euro ausgegeben. Dazu gehören eigene Projekte, die vor allem Familien beziehungsweise Kindern und Jugendlichen sowie älteren Menschen zugutekommen. Außerdem unterstützt das Unternehmen zu einem erheblichen Teil die Angebote der zahlreichen Akteur*innen in den Quartieren, die sich passgenau an den Bedürfnissen der Bewohner*innen orientieren. Manche dieser Unterstützungen erfolgen in Form von Mietverzichten. Auch die Conciergen und die Ausschüttungen der GEWOBA-Stiftung zählen zu den sozialen Leistungen.

GEWOBA Young Service: Azubis übernehmen Verantwortung
Besichtigungen durchführen, Mietverträge aufsetzen, Vertragsänderungen aufnehmen, Kündigungen bearbeiten: All das erledigen Azubis ab dem zweiten Lehrjahr eigenverantwortlich für 1.200 GEWOBA-Wohnungen im Projekt „Young Service“. Das Konzept hat eine junge Führungskraft im Rahmen der internen Nachwuchsentwicklung erarbeitet, basierend auf den Eindrücken in seiner Ausbildung zum Immobilienkaufmann bei der GEWOBA. Sein Ansatz: Statt den Kolleg*innen über die Schulter zu schauen, übernehmen die Azubis selbst Verantwortung und sammeln so einzigartige Erfahrungen, die sie wirklich weiterbringen. Damit das gelingt, arbeiten sich die Auszubildenden in einem ausgeklügelten Rotationssystem gegenseitig ein und können jederzeit auf die Unterstützung erfahrener Kolleg*innen zurückgreifen.