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E-Fahrzeug steht vor Ladesäule

Eine von GEWOBA und SolarLoader+ errichtete Ladesäule mit zwei Ladepunkten in der Georg-Bitter-Straße

Christine Dose

GEWOBA Christine Dose

Christine Dose

Pressesprecherin

0421 36 72-1 01

dose@gewoba.de

Netzwerk an Ladeinfrastruktur wird in Bremen und Bremerhaven ausgebaut – Nachfrage steigt

Bremen hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 zwischen 7.000 und 10.000 öffentlich zugängliche Ladeplätze zu schaffen. Aktuell sind 1.438 Ladepunkte in Bremen und Bremerhaven verzeichnet. (Quelle: Bundesnetzagentur, Stand 01.12.2025) Damit ist das Angebot im Vergleich zu 2024 um 20 Prozent gestiegen. Grundlage sind die Klimaziele des Bundes, die bis 2030 eine Reduktion der Treibhausgase um 55 Prozent gegenüber 1990 vorsehen. Mobilität spielt, wie auch der Heizenergieverbrauch in Privathaushalten, eine entscheidende Rolle. Und das Interesse an kleinen, effektiven E-Fahrzeugen steigt insbesondere im Stadtraum. Die Hürde für den Wechsel liegt oft in der noch fehlenden Ladeinfrastruktur vor der Haustür.

GEWOBA baut Ladeinfrastruktur in Wohngebieten aus

Neben dem Georg-Bitter-Quartier in Bremen-Peterswerder wurden an zehn weiteren Standorten in Bremen bis Ende 2025 Ladestationen von der GEWOBA und SolarLoader+ GmbH in Betrieb genommen. Mit dem Projektpartner sind damit 22 Schnell-Ladestellplätze in Bremer Wohnanlagen der GEWOBA am Netz. Der weitere Ausbau ist vereinbart. Für GEWOBA-Vorstandsmitglied Manfred Corbach bergen innovative Verkehrskonzepte nicht nur ein großes CO2-Einsparpotential: „Mit alternativer Mobilität steht auch der Gewinn von Lebensqualität in den Quartieren im Fokus. Mit engagierten Partner*innen wollen wir die Verkehrswende unterstützen – auf dem Weg zu klimafreundlichen Wohnquartieren“. „Wir wollen gemeinsam das „Henne-Ei-Problem“ überwinden helfen. Demnach scheuen Bewohner den Umstieg auf E-Fahrzeuge, weil sich keine Ladeinfrastruktur in der Nähe der Wohnung befindet und mögliche Betreiber scheuen die Investitionen, da sich in den Quartieren keine Elektrofahrzeuge befinden,“ ergänzt Kai Manal, bei der GEWOBA verantwortlich für den Ausbau der Ladenetzwerke in den Wohnquartieren. „Im Rahmen der Elektromodernisierung bereiten wir unsere Gebäude auch auf die Installation von privaten Wallboxen vor.“ 

Schnell-Ladestationen in Wohngebieten – bislang eher die Ausnahme 

„Die von uns an den GEWOBA-Standorten realisierten öffentlichen Schnell-Ladestationen stellen ein Novum für Wohnquartiere dar," so Alexander Schank, Geschäftsführer der SolarLoader+ GmbH. An reinen Wohnstandorten rechne sich der Betrieb öffentlicher Ladeinfrastruktur nur mittel- bis langfristig, beziehungsweise erst bei weiterem Hochlauf der Elektromobilität im PKW-Bestand. Daher werden die rund zehnmal teureren Schnell-Ladestationen bislang fast ausschließlich an hoch frequentierten Straßen oder Einkaufszentren errichtet. "Wohnquartiere werden von Ladeinfrastrukturbetreibern oft gemieden, sind bislang mit Schnellladesystemen eher unterversorgt. GEWOBA und SolarLoader+ möchten mit der Schnellladekampagne auch weiterhin überwiegend Schnellladesystem realisieren und so einen Leuchtturm in der Wohnungswirtschaft schaffen. Mit öffentlichen Ladestationen an zentralen Punkten im Wohnquartier wird vielen Anwohnern und auch Mietern ohne eigene Wallbox das Laden ihrer E-Fahrzeuge ermöglicht.“ erklärt Alexander Schank. „Für den Umstieg aufs E-Auto muss Laden einfach sein bzw. nicht komplizierter als der Einkauf im Supermarkt“. Daher sind die Ladestationen der SolarLoader+ durchweg mit „barrierefreien“ Bezahlsystemen ausgestattet. So ist Laden auch ohne Smartphone oder Ladekarte, sondern nur mit EC-, Debit-, Giro- oder Kredit-Karte möglich.

E-Fahrzeug steht vor Ladesäule

Eine von GEWOBA und SolarLoader+ errichtete Ladesäule mit zwei Ladepunkten in der Georg-Bitter-Straße

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