Wohnoase in progress
Hannah, gebürtige Baden-Württembergerin, ist hier vor drei Jahren nur mit einer Matratze eingezogen. Hannah ist nach eigener Aussage „immer noch am Einrichten“. Sie liebt es, selbst Möbel zu bauen, umzufunktionieren und neu zu gestalten. Und Geschmack hat sie. Nicht nur, weil ihre Profession die Gastronomie ist. Als Gastro-Consultant berät sie Betriebe von der Küchenplanung bis zum Personal. Beim Optimieren von „Arbeits“-Räumen kann sie den kleinsten Platz nutzen und denkt quasi multidimensional.
Mit Licht und Farben Räume formen
Und so hat sie ihre eigene Wohnung mit Designstücken, funktionalen Schnäppchen und versierter Hand für Licht, Arrangements, Eye-Catcher und Wandfarben in einen viel größer wirkenden Wohntempel verwandelt. Über ihrem Lieblingsplatz in der offenen Wohnküche schwebt eine ockerfarbene Designerlampe im Retrolook. Hier arbeitet sie, schlemmt mit Freund*innen und organisiert ihre Vorhaben. Ob Bilder-Galerie-Treppe, Küchenzeile oder Schlafzimmer: Überall spielt Beleuchtung eine wichtige Rolle, setzt Akzente oder verstärkt die Raumstimmung. „Streichen wird ab einer bestimmten Deckenhöhe schwierig“, weiß Hannah, „für einige Flächen bräuchte ich ein Gerüst“.
Wände in tiefem Petrol rahmen die gemütliche Couchecke ein. Die stimmig arrangierten Bilder kommen supergut darauf zur Geltung. In jedem Raum finden sich besondere Stücke, die sie von Jobs oder privaten Reisen mitgebracht hat. Wie der Papierlampion oder der knallgelbe Wecker, welche sie kürzlich in Japan erstanden hat.
Hier bin ich angekommen, hier fühle ich mich zuhause.
Hannah Heider
Erst Karibik, dann Bremen
Ihre kleine Heimatoase steuert sie immer wieder gerne an, wenn Sie von Aufträgen und Gastro-Jobs zurückkommt. In Ihrer Freizeit ist sie oft mit ihrem zum Camper umgebauten Baufahrzeug unterwegs. „Ich liebe das Reisen“, beschreibt sie ihren Freiheitsdrang. Dieser führte sie gleich mit 18 nach Spanien, wo sie ihre Liebe zur Esskultur entdeckte. Ihr Ehrgeiz führte sie irgendwann zurück nach Deutschland, um – sie nennt ihre schwäbische Prägung - „eine solide Ausbildung zur Köchin zu machen“. Nach ihrer Ausbildung und einer Station anspruchsvoller Hotelgastronomie in der Schweiz, braucht sie eine Auszeit in der Ferne. Karibik soll es sein, bitte. Nach der Reise mit Freunden, blieb sie der Liebe wegen einfach da, lebte und arbeitete mehrere Monate auf Barbados. Eine Freundin gab dann eines Tages den Anlass, nach Bremen zu ziehen. „Hier bin ich angekommen, hier fühle ich mich zuhause“, sagt die 36-jährige. Und ihr geschmackvolles Zuhause belegt dies eindrucksvoll. Und wo geht sie selbst gern essen, fragen wir die Kennerin guter Küche? „Im Engel am Ostertorsteinweg bin ich immer gern, die Bistroküche bietet leckere Kleinigkeiten.“ Sie weiß es, weil Sie selbst einige Gerichte zu Engel-Klassikern gemacht hat, als sie die Küche dort leitete.
Wer mehr über Hannah und ihr Zuhause entdecken möchte, findet ihre Wohnoase im Video auf dem GEWOBA Instagram-Kanal.