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Wohnen mit dem Geschmack von Freiheit. Hannah wohnt in einem Hinterhofhaus im Bremer Viertel, hier stand zuvor das Mehlhaus einer Bäckerei. Die ungewöhnlichen Räume haben mit 55 Quadratmetern eine kleine Grundfläche aber auf zwei Etagen viel Luft nach oben. Im Schlafzimmer sind die Decken 5 Meter hoch!

Eine lächelnde Person mit gelber Mütze und weißem T-Shirt lehnt sich leicht nach vorne in einem warm beleuchteten Wohnzimmer mit Tisch, Lampe, Bildern und Regal im Hintergrund.
Blick in eine stilvoll beleuchtete Küche mit warmen und bunten Lichtakzenten; links ein runder Wandspiegel, in dem sich zwei Personen an einem Tisch gegenüber sitzen, während rechts Arbeitsfläche, Regale und ein Kühlschrank zu sehen sind.
Eine Person mit gelber Mütze und weißem T-Shirt lehnt entspannt an einem Treppengeländer und blickt in die Kamera; im Hintergrund sind gerahmte Bilder an der Wand sowie ihr Spiegelbild auf der Treppe zu sehen.
Ein Regal mit einem gelben digitalen Seiko-Wecker, daneben ein Lautsprecher in einer Holzkiste mit Büchern sowie eine grüne Zimmerpflanze in einem dunklen Blumentopf.
Ein Raum mit Kleiderschrank und offener Kleiderstange, beleuchtet von einer auffälligen orangefarbenen Hängelampe und violettem Licht; daneben stehen Pflanzen, ein Spiegel und eine Leiter an der Wand.
Eine Person mit gelber Mütze und weißem T-Shirt legt eine Schallplatte auf einen Plattenspieler; daneben stehen Schallplattenhüllen, im Hintergrund ist eine warm beleuchtete Küche zu sehen.

Wohnoase in progress

Hannah, gebürtige Baden-Württembergerin, ist hier vor drei Jahren nur mit einer Matratze eingezogen. Hannah ist nach eigener Aussage „immer noch am Einrichten“. Sie liebt es, selbst Möbel zu bauen, umzufunktionieren und neu zu gestalten. Und Geschmack hat sie. Nicht nur, weil ihre Profession die Gastronomie ist. Als Gastro-Consultant berät sie Betriebe von der Küchenplanung bis zum Personal. Beim Optimieren von „Arbeits“-Räumen kann sie den kleinsten Platz nutzen und denkt quasi multidimensional.

Mit Licht und Farben Räume formen

Und so hat sie ihre eigene Wohnung mit Designstücken, funktionalen Schnäppchen und versierter Hand für Licht, Arrangements, Eye-Catcher und Wandfarben in einen viel größer wirkenden Wohntempel verwandelt. Über ihrem Lieblingsplatz in der offenen Wohnküche schwebt eine ockerfarbene Designerlampe im Retrolook. Hier arbeitet sie, schlemmt mit Freund*innen und organisiert ihre Vorhaben. Ob Bilder-Galerie-Treppe, Küchenzeile oder Schlafzimmer: Überall spielt Beleuchtung eine wichtige Rolle, setzt Akzente oder verstärkt die Raumstimmung. „Streichen wird ab einer bestimmten Deckenhöhe schwierig“, weiß Hannah, „für einige Flächen bräuchte ich ein Gerüst“.

Wände in tiefem Petrol rahmen die gemütliche Couchecke ein. Die stimmig arrangierten Bilder kommen supergut darauf zur Geltung. In jedem Raum finden sich besondere Stücke, die sie von Jobs oder privaten Reisen mitgebracht hat. Wie der Papierlampion oder der knallgelbe Wecker, welche sie kürzlich in Japan erstanden hat.
 

Hier bin ich angekommen, hier fühle ich mich zuhause.

Hannah Heider

Erst Karibik, dann Bremen

Ihre kleine Heimatoase steuert sie immer wieder gerne an, wenn Sie von Aufträgen und Gastro-Jobs zurückkommt. In Ihrer Freizeit ist sie oft mit ihrem zum Camper umgebauten Baufahrzeug unterwegs. „Ich liebe das Reisen“, beschreibt sie ihren Freiheitsdrang. Dieser führte sie gleich mit 18 nach Spanien, wo sie ihre Liebe zur Esskultur entdeckte. Ihr Ehrgeiz führte sie irgendwann zurück nach Deutschland, um – sie nennt ihre schwäbische Prägung - „eine solide Ausbildung zur Köchin zu machen“. Nach ihrer Ausbildung und einer Station anspruchsvoller Hotelgastronomie in der Schweiz, braucht sie eine Auszeit in der Ferne. Karibik soll es sein, bitte. Nach der Reise mit Freunden, blieb sie der Liebe wegen einfach da, lebte und arbeitete mehrere Monate auf Barbados. Eine Freundin gab dann eines Tages den Anlass, nach Bremen zu ziehen. „Hier bin ich angekommen, hier fühle ich mich zuhause“, sagt die 36-jährige. Und ihr geschmackvolles Zuhause belegt dies eindrucksvoll. Und wo geht sie selbst gern essen, fragen wir die Kennerin guter Küche? „Im Engel am Ostertorsteinweg bin ich immer gern, die Bistroküche bietet leckere Kleinigkeiten.“ Sie weiß es, weil Sie selbst einige Gerichte zu Engel-Klassikern gemacht hat, als sie die Küche dort leitete.

Wer mehr über Hannah und ihr Zuhause entdecken möchte, findet ihre Wohnoase im Video auf dem GEWOBA Instagram-Kanal.