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Wohnungsunternehmen verleiht GEWOBA-Preis für zukunftsgerechte Stadtentwicklung 2020

„Ich bin, wo ich wohne! Sind städtische Quartiere die Sozialräume der Zukunft?“ Unter diesem Titel hat die GEWOBA den dritten GEWOBA-Preis für zukunftsgerechte Stadtentwicklung ausgelobt. Studierende der Sozialwissenschaften waren bis zum vergangenen November aufgefordert, ihren Beitrag zu diesem Thema einzureichen. Im Dezember entschied eine Jury über die Einreichungen. Drei Teilnehmerinnen sind heute ausgezeichnet worden:

Den mit 3.000 Euro dotierten GEWOBA-Preis für zukunftsgerechte Stadtentwicklung erhielt

  • Hannah Niemand von der Bauhaus Universität Weimar für ihre Masterarbeit        
    „Von Gemeinschaft und Gemeinschaftsorten im geförderten und kommunalen Wohnungsbau Wien.“

Die Jury hat sich darüber hinaus für zwei zweite Preise entschieden. Diese sind mit jeweils 1.000 Euro ausgezeichnet und gingen an

  • Johanna Fleischer von der TU Berlin für ihre Masterarbeit                                         
    „Wie kommt Vielfalt in die Stadt? Eine qualitative Studie zur Bildung heterogener Gemeinschaften durch die soziale Arbeit im Quartier.“

sowie an

  • Dr. Isabel Ramos Lobato von der TU Dortmund für ihre Dissertation
    “Gleich und gleich gesellt sich gern: Die freie Grundschulwahl und ihr Einfluss auf Quartier und Schule.”                                                                                  

Der „GEWOBA-Preis für zukunftsgerechte Stadtentwicklung“ ist ein offener, nicht anonymisierter Ideenwettbewerb, den das Wohnungsunternehmen in Kooperation mit der Universität Bremen, der Hochschule Bremen und der Jacobs University Bremen 2016 ins Leben gerufen hat. Er richtet sich bundesweit an Studierende der Sozialwissenschaften. Um vielfältigen kreativen Ideen und Lösungsansätzen Raum zu geben und neue Einsichten und Perspektiven zu gewinnen, sind die Aufgabenstellung und der Teilnehmerkreis bewusst weit gefasst.

„Der 2020er Preis hat uns erneut sehr überzeugende Antworten von den Studierenden auf unsere aktuelle Wettbewerbsfrage >Sind städtische Quartiere die Sozialräume der Zukunft?< geliefert“, berichtet Peter Stubbe, Vorstandsvorsitzender der GEWOBA. „Dabei haben uns vor allem die planerischen Lösungsvorschläge unserer Gewinnerin, Hannah Niemand, überzeugt, die weit über das hinausgehen, was wir von einer sozialwissenschaftlichen Arbeit erwartet hatten.“ Die hohe Qualität der Beiträge unterstreicht auch Prof. Dr. Julia Lossau von der Universität Bremen: „Die Einreichungen geben ganz unterschiedliche und allesamt sehr inspirierende Perspektiven auf städtische Quartiere wider“, so die Jury-Vorsitzende.

Neben Prof. Dr. Julia Lossau gehören Prof. Dr. Ulrich Kühnen und Dr. Jacob Fruchtmann (Jacobs University Bremen), Prof. Dr. Sabine Wagenblass und Prof. Dr. Christian Spatschek (Hochschule Bremen) sowie Peter Stubbe, Thomas Scherbaum und Daniela Klostermann (GEWOBA) der letztjährigen Jury an.

Nach 2016 und 2018 ist der GEWOBA-Preis für zukunftsgerechte Stadtentwicklung 2020 zum dritten Mal ausgelobt worden. In dieser kurzen Zeit hat er sich bereits einen Namen über die Grenzen Bremens hinaus gemacht und sich bei Studierenden der sozialwissenschaftlichen Stadtforschung etabliert. Die nächste Ausgabe des GEWOBA-Preises für zukunftsgerechte Stadtentwicklung findet 2022 statt.

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Expertenkontakt:

Prof. Dr. Julia Lossau
Universität Bremen
Telefon: 0421 2 18 – 6 71 30
lossau@uni-bremen.de

GEWOBA-Sozialmanagement:

Daniela Klostermann
Telefon: 0421 36 72-1 71
klostermann@gewoba.de

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