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Die Visualisierung zeigt den Bautyp "Bremer Punkt" wie er in Bremen Osterholz gebaut wird.
Manfred Corbach, Vorstandsmitglied der GEWOBA feiert zusammen mit Bremens Bausenatorin Özlem Ünsal und Geschäftsführerin B&O,	Izabela Fornalczyk den Baustart der fünf Bremer Punkte in Osterholz.

Manfred Corbach, Vorstandsmitglied der GEWOBA zusammen mit Bremens Bausenatorin Özlem Ünsal und der Geschäftsführerin von B&O, Izabela Fornalczyk

Manfred Corbach, Vorstandsmitglied der GEWOBA zusammen mit Bremens Bausenatorin Özlem Ünsal und der Geschäftsführerin von B&O, Izabela Fornalczyk

Sylvia Schikker - GEWOBA Pressesprecherin

Sylvia Schikker

Pressesprecherin

0421 36 72-1 01

schikker@gewoba.de 

GEWOBA feiert mit Bausenatorin Ünsal den Spatenstich für 46 preisgebundene Wohnungen.

Im Schweizer Viertel wird wieder gebaut! An insgesamt fünf Standorten realisiert die GEWOBA ab Herbst den seriellen Neubautyp „Bremer Punkt“ in Bremen-Osterholz. Mit einem Spatenstich feierten am Donnerstag, dem 29. Oktober, Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, zusammen mit Manfred Corbach, Vorstandsmitglied bei der GEWOBA, den Baustart der fünf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 46 preisgebundenen Wohnungen, die durch die Bremer Wohnraumförderung unterstützt werden. Das Vorhaben erweitert das Wohnungsangebot im Quartier um barrierefreie – zum Teil rollstuhlgerechte – Wohnungen in unterschiedlichen Größen: von kompakten Ein-Zimmer-Wohnungen für Singles bis zu großzügigen Sechs-Zimmer-Wohnungen für Familien. Die Fertigstellung des ersten Gebäudes ist nach einem Jahr Bauzeit geplant.

Passgenauer Wohnraum für das Quartier 

„Unsere Wohnungsbauförderung des Senats ist ein zentraler Baustein, um benötigten Wohnraum für Menschen mit kleinem Geldbeutel zu ermöglichen. Projekte, wie dieses von der GEWOBA zeigen, wie geförderter Wohnungsbau dazu beitragen kann, ein Quartier weiterzuentwickeln und das Wohnangebot für die Menschen vor Ort gezielt zu ergänzen“, betont Bausenatorin Ünsal. Zwei Gebäude entstehen an der Baseler Straße, drei weitere an der Luzerner Straße. Das Wohnungsangebot umfasst Ein- bis Sechs-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen von rund 30 bis 105 Quadratmetern. Die Kaltmiete beträgt 6,80 Euro pro Quadratmeter, für Ein-Zimmer-Wohnungen 7,50 Euro. Alle erhalten einen Balkon oder eine Terrasse, die Erdgeschosswohnungen verfügen über eigene Mietergärten.

„Ein großer Teil unserer Wohnungen im Schweizer Viertel stammt aus den 1950er- und 1960er-Jahren. Mit dem ‚Bremer Punkt‘ ergänzen wir ihn um flexible, barrierefreie Grundrisse, die es bisher im Quartier kaum gibt“, erklärt Corbach. „So schaffen wir Wohnraum für Menschen, die eine kleinere Wohnung suchen ebenso, wie für große Familien – und ermöglichen es ihnen, in ihrer vertrauten Nachbarschaft zu bleiben.“

Holzhybridbauweise und Baumschutz

Die Neubauten entstehen in Holzhybridbauweise. Der hohe Vorfertigungsgrad ermöglicht eine kurze Bauzeit und reduziert so die Beeinträchtigung der Anwohner durch die Bautätigkeiten. Vorgefertigte Bauelemente und vormontierte Badzellen reduzieren zudem den Umfang der vor Ort auszuführenden Arbeiten. Eine gestalterische Neuerung ist die Holzfassade, die in Osterholz beim Bremer Punkt erstmals zum Einsatz kommt. Photovoltaikanlagen auf den Dächern werden einen Teil des Strombedarfs decken. Zusätzlich werden die Gebäude an die Fernwärmeversorgung angeschlossen.

Die Positionierung der Neubauten erfolgte konsequent in bestehenden Lücken des üppigen Baumbestands. Die geschützten, ökologisch wertvollen Bäume setzen den Rahmen. Diese Vorgehensweise ermöglicht den Erhalt von rund 95 Prozent der etwa 750 Bäume im Quartier. Unvermeidbare Baumfällungen werden durch Baumersatzpflanzungen ausgeglichen.

Ausgezeichneter serieller Neubau

Der vom Berliner Architekturbüro LIN und der GEWOBA entwickelte Gebäudetyp ist mit seiner geringen Grundfläche von 14 mal 14 Metern besonders für die Nachverdichtung in bestehenden Quartieren geeignet. Unterschiedliche, vorgeplante Grundrisstypen lassen sich in dem viergeschossigen Neubau auf vielfältige Weise kombinieren. So kann das Wohnungsangebot flexibel an den spezifischen Bedarf vor Ort angepasst werden. Des Weiteren entspricht die Nutzung vorhandener Siedlungs- und Verkehrsflächen für den erforderlichen Wohnungsneubau der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Ein weiterer Flächenverbrauch wird vermieden und vorhandene Infrastruktur effizient genutzt. Der „Bremer Punkt“ wurde unter anderem mit dem Deutschen Bauherrenpreis ausgezeichnet und auf der Architekturbiennale in Venedig einem internationalen Publikum vorgestellt. Nach den Standorten in der Neustadt, Kattenturm, Schwachhausen und der Gartenstadt Vahr wird nun das Schweizer Viertel in Osterholz um diesen besonderen Baukörper ergänzt. 

Die Visualisierung zeigt den Bautyp "Bremer Punkt" wie er in Bremen Osterholz gebaut wird.
Manfred Corbach, Vorstandsmitglied der GEWOBA feiert zusammen mit Bremens Bausenatorin Özlem Ünsal und Geschäftsführerin B&O,	Izabela Fornalczyk den Baustart der fünf Bremer Punkte in Osterholz.

Manfred Corbach, Vorstandsmitglied der GEWOBA zusammen mit Bremens Bausenatorin Özlem Ünsal und der Geschäftsführerin von B&O, Izabela Fornalczyk