Vom 2. bis 4. Oktober 2026 lud die Hansestadt zum Tag der Deutschen Einheit nach Bremen ein. Dabei wurde nicht nur gefeiert und der Verkehr rund um die City zeitweise lahmgelegt, sondern im Rahmenprogramm auch fleißig gebuddelt. Im Rahmen des so genannten „Einheitsbuddelns“ sind seit 2019 Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Unternehmen und Gemeinden jährlich dazu aufgerufen, Bäume zu pflanzen und so einen aktiven Beitrag zum Schutz und Erhalt von Natur und Klima zu leisten.
Baumvielfalt bei der GEWOBA
„Bis zum Jahresende werden wir voraussichtlich über 140 Bäume neu oder als Ersatzbäume gepflanzt haben“, berichtet Folker Kruse, Leiter der GEWOBA Garten- und Landschaftsbau-Abteilung. Im Rahmen der bundesweiten Einheits-Pflanzaktion wurden zusätzlich fünf Winterlinden in verschiedenen GEWOBA -Quartieren eingesetzt. Diese kann bis zu 30 Meter hoch und bis zu 1.000 Jahre alt werden und war Baum des Jahres 2016. Die Winterlinde als diesjährigen „Einheitsbaum“ zu pflanzen, war ein Vorschlag von Richard Harrison Schulz, Leiter GEWOBA-Immobilienwirtschaft: „Der Baum ist besonders winterhart, verträgt auch andauernde Hitze, hat eine schöne Herbstfärbung und fügt sich gut in bestehende Baumgruppen und Alleen ein“, beschreibt er die Vorzüge und Klimaresilienz am Beispiel einer Reihe von Winterlinden am Barockgarten. „So wie diese älteren Exemplare hier an der Witzlebenstraße sollen sich auch die jetzt gepflanzten Einheitsbäume entwickeln“.
Wohnumfeld ist Lebensraum
Bei der GEWOBA wird das Wohnumfeld schon immer als ganzheitlicher Lebensraum verstanden. Von Pflanzaktionen über Baumlehrpfade und Blühwiesen bis hin zu Streuobstflächen oder Themengärten werden auch die Stadtteilbewohnerinnen und -bewohner mit in die grünen Bereiche im Quartier einbezogen.
Die fünf GEWOBA- Einheitsbäume des Jahres 2026 stehen hier:
Bremen-Vahr, Aalto Haus (2x)
Bremen-Huchting, Brüsseler Straße 17
Bremerhaven, Boschstraße 20F
Bremer Westen, Alte Waller Straße 30