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Was Sie über Bremens Gründungsszene wissen sollten 

„Bremens Gründungsszene“? Sie haben noch nie davon gehört? Dann wird’s höchste Zeit. Bremen hat in Sachen Existenzgründung richtig was zu bieten. In diesem Artikel wollen wir Sie für den Wirtschaftsstandort Bremen begeistern. Wir sind überzeugt: Das kleinste Bundesland bietet beste Chancen, Ihren Traum von der Selbstständigkeit zu verwirklichen. Was Sie dafür benötigen? Mut, ein Konzept, eine gute Beratung, vielleicht auch Förderung – und einen Ort, an dem Ihre Ideen wachsen können.

Warum Existenzgründung in Bremen? Besonderheiten und Vorteile

Sind Sie schon mal morgens vom Viertel zu Fuß an der Weser entlang in die Neustadt gegangen? Der aufsteigende Nebel und der Sonnenaufgang über der Weser entlockt selbst Stressgeplagten einen kleinen Seufzer. Aber Bremen ist nicht nur optisch schön. Auch für Existenzgründer:innen hat die Stadt an der Weser einiges zu bieten:

  • Bremen ist klein. Damit wir den Osterdeich, die Universitäten, die Hochschulen, den Flughafen, den Dom, die Behörden, unsere Freunde schnell erreichen können.
  • Bremen ist weltoffen. Weil wir von hier aus bis in den letzten Winkel der Erde agieren – sogar bis ins Weltall
  • Bremen ist grün. Weil unser Herz für Werder schlägt. Tatsächlich ist Bremen sogar die grünste Stadt Deutschlands
  • Bremen verfügt über hervorragende Institutionen für Start-ups, etwa die Existenzgründungsberatung von Bridge.

Auf den Punkt gebracht: Bremen ist eine lebens- und liebenswerte Stadt. Und: Bremen ist vernetzt. Oder anders gesagt: Bremen ist ein Dorf mit Straßenbahn. Das hat viele Vorteile, denn ein junges Projekt oder eine Neugründung wird so oftmals schneller gesehen, es wird mehr darüber gesprochen und es erhält so mehr Aufmerksamkeit.

„In Bremen sagt man Moin!
Und so ist auch das Feeling in Bremen – entspannt und solidarisch. Man nimmt sich nicht zu ernst und lebt die norddeutsche Gelassenheit. Gleichzeitig schlummert viel kreative Energie in der Stadt.“

Marc Fucke, Visionskultur

Bremen ist ein „gründungsfreundlicher Standort“

Der Deutsche Start-up Monitor 2019 und die Commerzbank-Gründerstudie bescheinigten Bremen, ein „gründungsfreundlicher Standort“ zu sein. „76,0 Prozent der Befragten aus der Metropolregion Bremen würden sich „ja, auf jeden Fall“ noch einmal selbstständig machen.“ Mit 11,0 Start-ups pro 100 000 Einwohner liegt Bremen damit vor Berlin (8,6), Hamburg (7,8) und Niedersachsen (2,4). Außerdem rankt die Universität Bremen als siebtstärkste Gründungsuniversität sehr positiv.

(Quelle: Bremische Bürgerschaft)

„Gemeinsam gründet es sich leichter. In Bremen ziehen Behörden, Banken, (Jung-) Unternehmen und Förderinstitute an einem Strang. Das macht den Start in Bremen und der Schwesterstadt Bremerhaven so leicht – und das Besondere des Bremer Gründungsökosystems aus.“

Petra Oetken, Leiterin Starthaus

Welche Anforderungen stellen Gründer:innen an den Standort Bremen?

Für viele kreative Gründer:innen ist das Umfeld entscheidend. Image und Lebensgefühl der Stadt, Gemeinschaften, in denen sie sich austauschen und vernetzen können.

Start-ups und junge Projekte haben dagegen konkrete Bedarfe, die sich meist darauf fokussieren, ihre Projekte weiterzuentwickeln. Oft sind diese Projekte selbst finanziert.

„Was Existenzgründer:innen brauchen?
Neben einem passenden Standort ist das eine kontinuierliche und unkomplizierte Begleitung. Ob durch Coaching, Hilfen bei der Projekt- und Organisationsentwicklung, beim Marketing oder Unterstützung bei der Beschaffung von finanziellen oder materiellen Ressourcen.“

Hachem Gharbi, Visionskultur

Bremens Gründungsszene: Creative Hub, Starthaus, ZwischenZeitZentrale

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Gründungen in vielen Bereichen gestiegen. Konkrete Angebote und Förderprogramme für Existenzgründer:innen formen inzwischen in Bremen eine aktive Gründungsszene. Drei davon sind das Starthaus Bremen , der Creative Hub und die ZwischenZeitZentrale.

Starthaus Bremen 

Das Starthaus Bremen ist die zentrale Anlaufstelle für Gründer:innen und Start-ups in Bremen und Bremerhaven. Das Team des Starthauses berät und begleitet von der Ideenfindung bis zur ersten Wachstumsphase – und zwar kostenfrei. Sie bieten Coachings an, beraten hinsichtlich der Qualifizierung und Finanzierung und geben qualifiziertes Feedback. Das Starthaus bindet Gründer:innen außerdem in öffentliche und private Netzwerkpartnerschaften ein.

https://starthaus-bremen.de/

Visionskultur und der Creative Hub

Ein Projekt, das Ideen fördert und kreative Orte entwickelt. Sie bieten in ihrem Creativ Hub nicht nur mietfreie Räume – sie begleiten und unterstützen Existenzgründer:innen auch, indem sie Begegnungsräume zwischen den unterschiedlichen Akteuren schaffen.

Der Creative Hub Bremen ist ein zentrales Kreativ- und Innovationszentrum. Gründer:innen können in verschiedenen Bereichen an Projekten arbeiten, an  Veranstaltungen teilnehmen oder sich in den offenen Gemeinschaftsflächen austauschen. Das Team rund um Marc Fucke und Hachem Gharbi schafft Schnittstellen mit Hochschulen und Verbänden und fördert Kompetenzen zielgerichtet.

„Im nächsten Schritt sollen Ladenzeilen als Ableger des Creative Hub zu sogenannten Creative Spaces entwickelt werden. Hier erhalten fortgeschrittene Projekte die Möglichkeit, ihre Angebote in Stadtteilen oder Quartieren auszuweiten.“

Marc Fucke, Visionskultur

So werden kreative und spannende Angebote in die jeweiligen Stadtteile geholt, die vor Ort einen Mehrwert für die Bewohner:innen bieten. Je nach Nachbarschaft können das Dienstleistungen, Bildungsprojekte, Werkstätten, Gastrokonzepte, Sportangebote oder Einzelhandelsideen sein. Mit der Unterstützung der GEWOBA konnte Visionskultur im Creative Hub Bremen bereits über 75 Projekte aus 30 Arbeitsbereichen unterstützen.

https://vskultur.de/


ZZZ – ZwischenZeitZentrale

Sie wollen schlafende Häuser wecken. Aus dem Zusammenspiel von kreativen Gründer:innen mit guten Ideen und aufgeschlossenen Eigentümer:innen von leer stehenden Gebäuden oder Brachflächen können Zwischennutzungen entstehen. Die ZwischenZeitZentrale spürt geeignete Objekte auf, berät Eigentümer:innen, entwickelt mit Nutzer:innen Konzepte und begleitet Zwischennutzungsprojekte. So entsteht ein Gewinn für alle Beteiligten. Gründer:innen können sich austesten und gehen keine lange Mietbindung ein. Eigentümer:innen profitieren, weil ihre Immobilie bewirtschaftet wird. Und auch die Bewohner:innen und der Stadtteil haben etwas davon, weil wieder Leben im Laden ist.

www.zzz-bremen.de

Warum ist ein Netzwerk für die Existenzgründung in Bremen wichtig?

Wer kennt wen? Wer hat entscheidende Infos für mein Projekt? Ein funktionierendes Netzwerk hat schon oft über Top oder Flop der Existenzgründung entschieden. Und nicht nur Existenzgründer:innen brauchen ein gutes Netzwerk – auch gestandene Unternehmen benötigen innovative Inputs. Sowohl aus einer aktiven Gründungsszene als auch von wissenschaftlichen Innovationen, Studien und Erhebungen. Hachem Gharbi von Visionskultur sagt: „Allgemein ist es für eine Gesellschaft und deren Zusammenhalt wichtig, einen natürlichen Austausch zu gewährleisten. Austausch und Transfer sollten als Mentalität verstanden werden, damit die unterschiedlichen Lebens- und Arbeitswelten von Menschen nicht isoliert voneinander verlaufen, sondern von den Erfahrungen der anderen profitiert werden kann.“

Wissen, Geld und Kontakte – so wichtig ist ein Netzwerk

Petra Oetken vom Bremer Starthaus sagt: „Junge Unternehmerinnen und Unternehmer benötigen drei Dinge: Wissen, Geld und Kontakte. Ein gutes Netzwerk ist der wichtigste Baustein zu allen dreien. Im Land Bremen gibt es eine Reihe privater und öffentlicher Investor:innen und Unternehmen, die jungen Gründer:innen neben finanzieller Unterstützung vor allem auch mit unternehmerischem Know-how und Kontakten zur Seite stehen.

Ein Beispiel: Einer der Schwerpunkte liegt dabei auf der Raumfahrtindustrie, die in Bremen auf Top-Niveau arbeitet. So sitzt das ESA-BIC northern Germany, ein Inkubator der europäischen Raumfahrtagentur ESA, in Bremen und ermöglicht es so Gründungen im Bereich Luft- und Raumfahrt, zu gedeihen und ihr Geschäftsmodell auszubauen.“

Wie vernetzen sich Existenzgründer:innen in Bremen?

Wer nachhaltig in der Gründungsszene ankommen möchte, ist gut beraten, möglichst viele Angebote von Gründungsbegleiter:innen anzunehmen. Marc Fucke von Visionskultur sagt: „In Kreativ- und Innovationszentren begegnen sich Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen auf natürliche Weise, die sich sonst nicht begegnen würden. Spontane Begegnungen und Treffen, Veranstaltungen und Formate sollen Menschen, Themen und Events verbinden.“ So wird eine vernetzte Stadtgesellschaft gefördert, in der es den Gründer:innen und Bewohner:innen einfach gemacht wird, sich über neue Ideen und Themen zu informieren, sich in Diskussionen und Entwicklungen einzubringen und an spannenden Prozessen teilzunehmen.

Wir verstehen uns als Traumverwirklicherin. Wie die GEWOBA Existenzgründer:innen in Bremen und Bremerhaven unterstützt, lesen Sie zum Beispiel in unserem Artikel „7 Gründe für die GEWOBA als Gewerbeimmobilienvermieterin“. Vielleicht starten auch wir gemeinsam in die Zukunft. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf oder schauen Sie hier in unseren Quartieren vorbei.

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