​​​​​​​Halbzeit auf Bremens höchster City-Baustelle

Umbau des GEWOBA-Bürohauses am Rembertiring ist genau im Zeitplan

Seit gut einem Jahr ist das GEWOBA-Bürohaus am Rembertiring eine Großbaustelle. Die Fertigstellung ist für Sommer 2020 geplant. Dann ist aus dem architektonisch ansprechenden aber gebäudetechnisch in die Jahre gekommenen 14-Geschosser ein moderner Bürokomplex geworden. Mit einer Energiebilanz, die die jetzige durch einen um 68 Prozent reduzierten CO2-Ausstoß deutlich unterbieten soll.

Nach einem Fassadenwettbewerb in 2014 hat die GEWOBA 2015 begonnen, die unterschiedlichen Maßnahmen für die Großmodernisierung zu planen: neue Fassade, neue Fenster, Wärmeschutz, moderne Heiz- und Lüftungstechnik, Brandschutz, Elektrik – um nur die wichtigsten Faktoren für optimale Arbeitsgebäude-Bedingungen zu nennen. Das Unternehmen investiert hierfür 16,3 Millionen Euro.

Der Umbau erfolgt in leerem Zustand, gut die Hälfte der 315 Mitarbeiter*innen ist vor dem Baubeginn vor gut einem Jahr in Ausweichquartiere umgezogen. Die Kundenberater, Vermieter und andere Bereiche wie IT oder Eigentumsverwaltung und auch der Vorstandsvorsitzende Peter Stubbe sind am Rembertiring 27 geblieben. Im benachbarten Gebäudeteil geht auch für die Mietinteressenten und Kunden der Betriebsablauf uneingeschränkt weiter. Lärmschutzmaßnahmen sorgen dafür, dass Angestellte wie auch Kunden und Anwohner möglichst wenig beeinträchtigt werden.

Arbeiten, wie der Abbruch der bestehenden Fassade, das Entfernen der Heizkörper und Fenster, die Kommunikation der Fachleute auf der Baustelle – natürlich geht das nicht geräuschlos. Laut GEWOBA-Projektleiterin Carmen Kulmann sind aber keine Bilder von den Wänden gefallen oder ähnliche Auswirkungen spürbar gewesen: „Sowohl die Belegschaft hier am Standort als auch die direkten Anwohner – alle haben Verständnis und ertragen auch größere Maßnahmenpakete gut. Da haben wir aber natürlich auch einen riesigen Erfahrungs- und Kenntnisschatz, wenn es um Schutz von Anwohnern bei Bau-, Umbau- oder Abrissmaßnahmen geht.“ Die GEWOBA hat in ihrer rund 95-jährigen Geschichte zahlreiche Großprojekte „gestemmt“. Und dennoch bleibt eine Sanierung mitten in der belebten Bahnhofsvorstadt etwas ganz Besonderes, ergänzt Kulmann.

Zeitliche Abläufe des Projekts:

  • Demontage beziehungsweise Rückbau der Fassadenelemente bis 12/2018 fertigstellt
  • Richtfest des Anbaus ist für Ende November 2019 geplant
  • Alle Wände im Neubau stehen im März 2020
  • Endmontage von Elektrik, Lüftungsanlage, Heizungen und Heizungstechnik im Hochhaus und Neubau bis Juni 2020
  • Abschluss der Fassadenarbeiten bis Juni 2020
  • Fertigstellung der Gesamtmaßnahme bis zum 30. Juni 2020 (bis dahin bleibt auch das Gerüst stehen)
  • Rückumzüge der Mitarbeiter*innen in ihre modernisierten Büros ab Juli 2020

Gute Aussichten für die zweite Halbzeit

„Es war die richtige Entscheidung, den aus technischen Gründen dringend erforderlichen Umbau jetzt vorzunehmen“, lautet die Zwischenbilanz von Lars Gomolka, Leiter Bestandstechnik und Immobilienbewertung bei der GEWOBA. „Wir werden oft gefragt, ob ein Neubau nicht sinnvoller gewesen wäre. Wir glauben aber an den Standort und wollten hier auch unbedingt mit unserem Hauptsitz bleiben. Die Substanz und das Umbau-Potenzial des Gebäudes haben sich zudem als so gut erwiesen, dass wir uns schnell für diese Radikalkur plus kleinem Anbau entschieden haben.“ Ohne die vor allem lokalen Partner des Baugewerbes wäre ein Projekt dieser Größe aber nicht zu realisieren. „Die vielen versierten Fachleute sorgen für Top-Handwerksqualität. Gleichzeitig freuen wir uns, dass wir mit unseren kontinuierlichen Maßnahmen – ob an unserem Bürohaus oder auch an anderen Standorten in Bremen und Bremerhaven – das bremische Handwerk unterstützen können“, so Gomolka.

Nach der Frischekur soll das Bürohaus einschließlich Anbau mit einer Gesamt-Nutzfläche von rund 7.600 Quadratmetern ein vorzeigbares Highlight in der Umgebung werden. Zudem trägt es mit seinen deutlich gesunkenen Verbrauchswerten zum Erreichen der Klimaschutzziele Bremens bei.

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