Sanierung der GEWOBA-Zentrale auf der Zielgeraden

Abschluss der Arbeiten im Dezember

Zweieinhalb Jahre nach dem Startschuss für den Umbau präsentiert sich der Hauptsitz der GEWOBA am Bremer Rembertiring in einem neuen Look: Die ehemalige dunkle Aluminiumfassade ist einer hellen, modernen und energiesparenden Gebäudehülle aus  Keramik gewichen. Neue, größere Fenster mit Zwei-Scheiben-Isolierverglasung und vorgelagerter Prallscheibe unterstreichen den modernen Eindruck. Vor allem aber tragen Fassade, Fenster und eine energieeffiziente Heiz- und Lüftungsanlage zu einem um 68 Prozent reduzierten CO2-Verbrauch bei. „Die langfristig deutlich verbesserte Energiebilanz des Gebäudes war für uns das zentrale Argument für einen derart aufwändigen Umbau“, betont Peter Stubbe, Vorstandsvorsitzender der GEWOBA. In einer ersten Umbauphase von 2015 bis 2016 hatte das Unternehmen bereits den fünfgeschossigen Altbau zur Rembertistraße energetisch saniert, im Inneren modernisiert und an aktuelle Bedürfnisse von Kunden und Mitarbeitern angepasst. Dazu gehörten eine verbesserte Wegeführung, der Abbau von Barrieren sowie eine moderne technische Ausstattung der Büros.

Parallel hatte die GEWOBA mit den Planungen für den Büroturm begonnen und die Neugestaltung der Fassade sowie die Erstellung eines Anbaus mit zusätzlichen Büro- und Konferenzräumen ausgeschrieben. Das Architekturbüro Springer Architekten aus Berlin bekam den Auftrag. Im Juli 2018 starteten die Arbeiten. Gemäß Plan wird das Unternehmen die Sanierung und den Neubau im Dezember 2020 fertigstellen. Alle rund 320 Mitarbeiter*innen, die in der Zwischenzeit in Ausweichquartieren ihre Büros hatten, ziehen bis kurz vor Weihnachten zurück an den Rembertiring. „Wir befinden uns auf der Zielgeraden“, freut sich Lars Gomolka. Der Leiter der Bestandstechnik und Prokurist bei der GEWOBA verantwortet das Großprojekt, das mit 16,5 Millionen Euro Baukosten auch finanziell voll im Plan ist.

Nicht nur äußerlich hat sich der GEWOBA-Hauptsitz verändert: Auch im Inneren des Büroturms ist einiges geschehen. So berichtet die GEWOBA-Projektleiterin Carmen Kulmann: „Wir haben alle 117 Büros und Sitzungszimmer modernisiert, die Grundrisse für eine Nutzung von zwei bis maximal drei Beschäftigten optimiert und die Räume durch einen äußeren Sonnenschutz sowie eine moderne Kühl- und Lüftungsanlage klimatechnisch fit für die Zukunft gemacht.“ Im Neubau sind weitere 42 Büros plus Nebenräume und ein großer Sitzungsraum entstanden. „Darüber hinaus haben wir erstmals  Team- und Funktionsräume eingerichtet“, ergänzt Olga Wertz. „Das sind zwei Projekträume für spontane und abteilungsübergreifende Meetings, ein Eltern-Kind-Büro und ein Bistro mit zwei Bereichen und großzügiger Dachterrasse“, beschreibt die GEWOBA-Mitarbeiterin aus dem Projektbüro weiter. „Das Besondere dabei: Die Funktionalitäten und Gestaltung der Räume sind von den Mitarbeiter*innen selbst im Rahmen eines Beteiligungsprozesses erarbeitet worden.“    

Auch stadtklimatisch leistet der modernisierte Hauptsitz der GEWOBA seinen Beitrag: Auf dem Neubau befindet sich eine 365 Quadratmeter große begrünte Dachfläche, die gleich mehrere Aufgaben erfüllt. Sie bindet Feinstaub, kühlt im Sommer, ist eine zusätzliche Dämmschicht und bietet zahlreichen Lebewesen Rast-, Futter- und Nistplätze. Und auch für diesen zukünftigen Untermieter hat die GEWOBA neuen Lebensraum geschaffen: Oberhalb des obersten Bürogeschosses wartet eine Nistanlage auf den Erstbezug eines Wanderfalkenpaares.

„Dieses Projekt konnte nur in der vorgegebenen Zeit und mit dem eingeplanten Budget bewerkstelligt werden, weil alle Beteiligten von Anfang bis Ende an einem Strang gezogen und auch unvorhergesehene Ereignisse gemeinsam gelöst haben“, ist sich Peter Stubbe sicher. „Das ist eine großartige Team-Leistung!“

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